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Charité-Kinderkrebszentrum: Scharfe Kritik an Pflegeleitung

Archivmeldung vom 20.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Charité. Neubau des Bettenhauses. Links: Teil der alten Bebauung. Bild: Manfred Brückels / de.wikipedia.org
Charité. Neubau des Bettenhauses. Links: Teil der alten Bebauung. Bild: Manfred Brückels / de.wikipedia.org

Krankenpfleger des Kinder-Krebszentrums der Berliner Charité erheben schwere Vorwürfe gegen ihren Arbeitgeber. Im rbb äußerten sich erstmals Krankenschwestern über die Gründe für die Kündigungswelle, bei der die Kinder-Onkologie rund ein Fünftel ihres Pflegepersonals verloren hat.

Demnach muss jeder Pfleger seit 2016 bis zu fünf Kinder versorgen, statt wie vorgesehen zwei bis drei. Die Arbeitsbelastung und das Risiko, Patienten zu gefährden, sind aus Sicht der Schwestern nicht mehr tragbar. Der Pflegeleitung werfen sie vor, auf ihre Beschwerden nicht eingegangen zu sein.

Das wies der Vorstand Krankenversorgung der Charité, Ulrich Frei, gegenüber dem rbb zurück. Die Charité werde einen Coach einsetzen, um interne Spannungen abzubauen. Frei geht davon aus, dass der vorübergehende Patienten-Aufnahmestopp an der Kinder-Onkologie ab kommender Woche wieder aufgehoben wird.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)


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