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Kiefersfelden: Bernau statt Berlin 32 Monate ins Gefängnis - Bundespolizei fasst gesuchten Libanesen

Archivmeldung vom 30.01.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.01.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Polizei
Bild: Polizei

Die Bundespolizei hat am Montag (29. Januar) einen von der Berliner Justiz gesuchten Libanesen für die Dauer von 32 Monaten ins Gefängnis nach Bernau am Chiemsee gebracht. Der Mann war mit einem in Italien zugelassenen Reisebus in Richtung Bundeshauptstadt unterwegs. Er wurde im Rahmen der Grenzkontrollen an der A93 bei Kiefersfelden gefasst.

Einreisepapiere hatte der 32-Jährige nicht dabei. Mithilfe seiner Fingerabdrücke fanden die Bundespolizisten jedoch rasch seine Identität heraus. Es handelte sich um einen libanesischen Staatsangehörigen, gegen den zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Berlin vorlagen. Zum einen wurde er gesucht, weil ihn das Amtsgericht Tiergarten Mitte 2022 wegen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt hatte. Diese hat er bislang aber nicht angetreten. 

Zum anderen hatte er sich schon zuvor einem festgesetzten Haftantritt nicht gestellt, der aufgrund eines Urteils des Landgerichts Berlin im Juli 2019 wegen illegalen Drogenhandels angestanden hätte. Hierbei war abzüglich einer vorausgegangenen rund siebenmonatigen Untersuchungshaft noch eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten zu verbüßen. Offenkundig war es dem Libanesen gelungen, sich durch ein Absetzen ins Ausland dem Strafvollzug in Deutschland zu entziehen.

Die Rosenheimer Bundespolizei verhaftete den Mann, zeigte ihn wegen illegaler Einreise an und führte ihn im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen dem Strafvollzug zu. In der Justizvollzugsanstalt Bernau steht ihm voraussichtlich ein Haftaufenthalt von zwei Jahren und acht Monaten bevor.

Quelle: Bundespolizeidirektion München (ots)

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