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TÜV SÜD begleitet Bau des höchsten und größten Observation Wheels der Welt

Archivmeldung vom 26.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Ain Dubai Bild: Dubai Holding Fotograf: TÜV SÜD AG
Ain Dubai Bild: Dubai Holding Fotograf: TÜV SÜD AG

Mit einer Höhe von über 250 Metern ist das Ain Dubai das höchste und größte Observation Wheel der Welt. TÜV SÜD hat die Realisierung des Megaprojekts von Beginn an begleitet - von der ersten Konzepthase bis zur Abnahmeprüfung im August 2021.

Dubai ist für seine spektakulären Baurekorde bekannt. Mit Ain Dubai ist ein neuer Superlativ dazugekommen. Auf der Insel Bluewaters wurde das höchste und größte Observation Wheel der Welt in Betrieb genommen. Mit seiner Höhe von 250 Metern übertrifft Ain Dubai seine Konkurrenten in Singapur und in London deutlich. Schon die Achse mit den beiden Naben ist 40 Meter lang und 20 Meter hoch und hat ein Gewicht von über 1.800 Tonnen. Beim Bau des Observation Wheel wurden insgesamt 11.200 Tonnen Stahl verbaut - ein Drittel mehr als im Pariser Eiffelturm. Ain Dubai verfügt über 48 Kabinen, die bis zu 1.750 Besucher gleichzeitig befördern können.

TÜV SÜD war von Beginn an in die Realisierung des Megaprojekts eingebunden. Die Dubai Holding hatte den internationalen Prüf- und Zertifizierungsdienstleister damit beauftragt, die gesamte Entwicklung des Projekts von der Konzept- und Designphase über die Fertigungsinspektionen und die Bauüberwachung bis zur Abnahmeprüfung zu begleiten. "Die Basis für unsere Arbeit war die Norm EN 13814, die weltweit anerkannt ist und Anforderungen an Planung, Bau, Betrieb und Prüfung von sogenannten 'Fliegenden Bauten' definiert", sagt Ralf Distler. Der zuständige Projektleiter bei TÜV SÜD hat schon viele internationale Großprojekte erfolgreich begleitet, aber das Ain Dubai war auch für ihn etwas ganz Besonders. "An der Realisierung waren viele Zulieferer beteiligt, die kontinuierlich koordiniert werden mussten", so Distler. Die Lieferanten der Subsysteme und die Fertigungsstätten waren auf zehn Länder in Asien und Europa verteilt, was eine große logistische Herausforderung für die Taktung der Fertigungskontrollen und für die Koordination auf der Baustelle war.

Bei modernen Anlagen wie Ain Dubai spielen die Steuerungselektronik und die Sicherheitsfunktionen eine zentrale Rolle. "Im Zuge der baubegleitenden Prüfungen haben wir auch sehr intensiv die Software getestet", erklärt Distler. "Dabei ging es unter anderem um die Frage, ob die Schnittstellen zwischen den Komponenten unterschiedlicher Hersteller funktionieren und die funktionale Sicherheit des Gesamtsystems gewährleistet ist."

Quelle: TÜV SÜD AG (ots)

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