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Missbrauchsfall Lügde: NRW-Innenminister kritisiert die Polizei

Archivmeldung vom 26.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Missbrauch, Gewalt und Vergewaltigung (Symbolbild)
Missbrauch, Gewalt und Vergewaltigung (Symbolbild)

Bild: RS / pixelio.de

Als Konsequenz aus den Ermittlungspannen im Missbrauchsfall von Lügde will der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) den Campingplatz komplett durchsuchen lassen. "Das ist ein großes Gelände, wir werden es uns weiter genau ansehen und die Menschen dort befragen", sagt Reul in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel".

Es sei "nicht ausgeschlossen, dass es da noch einen Fall gibt, ein Opfer, das sich noch nicht gemeldet hat. Oder dass der Beschuldigte andere Verstecke hatte". Vor zwei Wochen wurde auf dem Campingplatz in Lügde die Behausung des Hauptbeschuldigten Andreas V. abgerissen. Dabei tauchten CDs und Videokassetten auf, die die Polizei übersehen hatte. Zudem entdeckte die Abrissfirma einen Schuppen von V., den die Polizei nie durchsucht hatte. "Das hat mich geärgert, der hätte den Beamten auffallen müssen", sagt Reul. Es gehe nun darum, Vertrauen zurückzugewinnen: "Dafür brauchen wir einen offenen Umgang mit dem, was schiefläuft. Es gibt bei der Polizei Nachholbedarf in Sachen Fehlerkultur."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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