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Nach Angriff auf Polizisten in München: Gewerkschaft der Polizei fordert "Messerverbotszonen"

Archivmeldung vom 09.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Werkzeuge: Ein Messer und eine Axt (Symbolbild)
Werkzeuge: Ein Messer und eine Axt (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Nach dem schweren Messerangriff am Montagmorgen auf einen 23-jährigen Polizisten in München fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sogenannte Messerverbotszonen.

"Im Sinne der Sicherheit müssten temporäre und anlassbezogene Messerverbotszonen eingerichtet werden - dann könnte die Polizei Personen ohne Anlass kontrollieren", sagte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Dietmar Schilff den "Stuttgarter Nachrichten" und der "Stuttgarter Zeitung". "Wer mit einer Waffe erwischt wird, müsste beispielsweise ein Bußgeld zahlen." Durch eine Änderung des Waffengesetzes sollten Waffenverbotszonen nicht mehr nur an kriminalitätsbelasteten Orten eingerichtet werden dürfen, sondern auch in anderen Gebieten.

Aus Studien gehe hervor, dass das Tragen von Messern Einfluss auf das Gewaltverhalten haben könne, sagte Schilff. Jugendliche, die Messer mit sich führen, hätten demnach ein doppelt so hohes Risiko, Gewalttaten auszuführen, wie Jugendliche, die kein Messer mit sich führen. "Das Mitführen jeglicher Arten von Waffen lehnen wir deshalb ab, egal ob Messer oder sogenannte Pfeffersprays", betonte der GdP-Vize.

Oft seien junge und mitunter alkoholisierte Männer unter den Tätern, mit und ohne Migrationshintergrund. "Deshalb ist wichtig, ein Lagebild zu erstellen und das Tatmittel Messer in die Kriminalstatistik aufzunehmen", regte Schilff zudem an. "Dann können wir die Tätergruppe und die Häufigkeit der Taten besser analysieren und weitere Schlussfolgerungen daraus ziehen."

Quelle: Stuttgarter Zeitung (ots)


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