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"Spiegel": Tempolimit könnte 140 Tote pro Jahr verhindern

Archivmeldung vom 23.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: s.media / pixelio.de
Bild: s.media / pixelio.de

Ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen könnte laut Berechnungen des "Spiegel" jährlich womöglich rund 140 Unfalltote verhindern. Das Magazin hatte eine eigene Datenauswertung durchgeführt und das Unfallgeschehen auf Autobahnabschnitten mit und ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen verglichen.

Während die Anzahl der Unfälle in beiden Bereichen recht nahe beieinanderliegt, verlaufen Unfälle in Abschnitten ohne Beschränkung aber oft deutlich schwerer. Die Zahl der tödlichen Unfälle je gefahrenem Kilometer liegt hier um rund 75 Prozent höher als in Bereichen mit Tempolimit. Fundierte wissenschaftliche Studien zu den Auswirkungen von Tempolimits zwischen 100 und 130 Stundenkilometer auf die Verkehrssicherheit liegen bislang kaum vor. Als Grundlage der Auswertung dienten daher offizielle Daten der polizeilich registrierten Unfälle, das Autobahnstraßennetz sowie Verkehrszählungen. Der Verkehrsexperte Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer, beurteile das Vorgehen des "Spiegels" bei der Auswertung als "plausibel und methodisch sauber", so der "Spiegel".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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