Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Vermischtes Bericht: Jugendliche planten Anschlag auf Weihnachtsmarkt

Bericht: Jugendliche planten Anschlag auf Weihnachtsmarkt

Archivmeldung vom 30.11.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.11.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Bodo Jacoby / pixelio.de
Bild: Bodo Jacoby / pixelio.de

Zwei terrorverdächtige Jugendliche, die zuletzt in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg festgenommen wurden, haben offenbar einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt geplant.

Wie die "Welt" unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, waren deutsche Behörden von einem ausländischen, westlichen Nachrichtendienst über entsprechende Hinweise in einer islamistischen Gruppe des Kurznachrichtendienstes "Telegram" alarmiert worden. Demnach wollten die Jugendlichen am Freitag einen Lastwagen auf dem Weihnachtsmarkt in Leverkusen zur Explosion bringen. Dem Bericht zufolge wurden die Geheimdienst-Informationen über das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) an die Verfassungsschutzbehörden in NRW und Brandenburg weitergegeben, kurz darauf waren auch die Landeskriminalämter im Bilde. 

Eine der Personen war von den Sicherheitsbehörden bereits als "relevante Person" eingestuft worden, wie die "Welt" weiter schreibt. Demnach fanden bei ihm bereits in der Vergangenheit zweimal Maßnahmen statt; die Details dazu sind bislang nicht bekannt. Zu dem anderen Verdächtigen lagen nach Informationen der Zeitung zuvor keine "relevanten Erkenntnisse" vor, er geriet erst durch den Nachrichtendienst-Hinweis aus dem Ausland auf den Radar. Die Anschlagspläne, so hieß es aus Sicherheitskreisen, seien in einer "frühen Phase" gewesen. Weil einer der Jugendlich aber seinen Aufenthaltsort wechseln und nach NRW reisen wollte, entschieden sich die Beamten, schnellstmöglich einzugreifen. 

In Leverkusen war Oberbürgermeister Uwe Richrath (SPD) am Mittwochabend über die Hinweise auf den geplanten Anschlag auf einen der Weihnachtsmärkte der Stadt informiert worden. "Generell sind die Weihnachtsmärkte in Leverkusen durch Steinbarrieren geschützt", sagte eine Stadtsprecherin der "Welt": "Die Stadt Leverkusen wird ihre Sicherheitsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der Polizei noch mal überprüfen." Die Bürger könnten sich sicher sein, "dass Stadt und Polizei höchstes Augenmerk auf die Sicherheit auf den Weihnachtsmärkten legen". Oberbürgermeister Richrath sagte: "Ich bin sehr froh, dass die Zusammenarbeit der Behörden fruchtete. So konnte der extremistische Plan rechtzeitig vereitelt werden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Daniel Mantey Bild: Hertwelle432
"MANTEY halb 8" deckt auf - Wer steuert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Mantey halb 8 - Logo des Sendeformates
"MANTEY halb 8": Enthüllungen zu Medienverantwortung und Turcks Überraschungen bei und Energiewende-Renditen!
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte urform in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige