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Russische Küstenwache stürmt Greenpeace-Schiff

Archivmeldung vom 20.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Arctic Sunrise
Arctic Sunrise

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die russische Küstenwache hat ein Greenpeace-Schiff in der Arktis gestürmt. Nachdem die Umweltschützer zuvor an einer Bohrplattform des russischen Ölkonzerns Gazprom gegen Ölförderung in der Arktis protestiert hatten, seilten sich Grenzschützer aus einem Hubschrauber auf das Deck des Schiffs Arctic Sunrise ab. Die Aktivisten hätten sich vor den bewaffneten Grenzschützern auf dem Boden knien müssen, berichtet Greenpeace.

"Diese Gewalt gegen friedliche Proteste muss sofort gestoppt werden. Es wird wieder klar, dass die russische Regierung mehr Interessen daran hat, ihre unverantwortlich handelnden Ölfirmen zu schützen als die Arktis", sagte Greenpeace-Sprecher Christoph von Lieven. Mit der Aktion wollte die Umweltorganisation gegen Ölbohrungen des Konzerns Gazprom protestieren. Bereits gestern hatten Grenzschützer Warnschüsse auf die Aktivisten abgegeben, als diese versuchten, eine Ölplattform in der Petschorasee zu entern.

Der Protest der Greenpeace-Aktivisten ist Teil einer internationalen Kampagne von Greenpeace zum Schutz der Arktis. Seit rund zwei Jahren kämpfe die unabhängige Umweltschutzorganisation für ein Schutzgebiet rund um den Nordpol, heißt es auf der Internetseite der Organisation.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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