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Münzschatz in Altlandsberg gefunden

Archivmeldung vom 15.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Altlandsberg: Ehemalige Schlosskirche vor der Restaurierung
Altlandsberg: Ehemalige Schlosskirche vor der Restaurierung

Foto: Clemensfranz
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ein deutschlandweit bedeutsamer Münzfund ist in den vergangenen Tagen bei Bauarbeiten in Brandenburg gemacht worden. Wie die Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) berichtet, lagen gut 8000 Münzen vergraben im ehemaligen Schlossviertel von Altlandsberg (Märkisch-Oderland).

Dort stießen Archäologen in einer Torfschicht auf ein irdenes Gefäß mit den Münzen unterschiedlicher Prägungen und Größenordnungen. Diese seien in einem Zeitraum von zirka 130 Jahren geprägt worden und sind auf die Zeit "nach 1300 bis etwa 1430" datiert, wie einer Beschreibung des Archäologiebüros zu entnehmen ist. Nach einer ersten Einschätzung handelt es sich um "13 Prager u. Meißner (Silber-)Groschen", "11 rheinische Reichsgoldgulden" sowie "ca. 8000 (silberne) Hohlpfennige", die auf dem heutigen Domänenhof vergraben worden waren. Als "möglicher historischer Kontext" wird das Vergraben mit den Hussitenkämpfen um 1432 in Verbindung gebracht. Damals war auch Altlandsberg belagert worden. Altlandsbergs Bürgermeister Arno Jaeschke bestätigte den Fund. Dieser soll in der kommenden Woche von Brandenburgs Forschungsministerin Martina Münch (SPD) präsentiert werden.

Quelle: Märkische Oderzeitung (ots)

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