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Zahl der Badetoten ist in Sachsen-Anhalt gestiegen

Archivmeldung vom 10.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Clemens Scheumann / pixelio.de
Bild: Clemens Scheumann / pixelio.de

Halle. In diesem Jahr sind in Sachsen-Anhalts Gewässern bereits mehr Menschen bei Badeunfällen gestorben als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagsausgabe) und beruft sich dabei auf Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Demnach sind in diesem Jahr bereits 14 Menschen im Land beim Baden tödlich verunglückt - nur einer weniger als im gesamten Jahr 2017.

"Die Marke von 20 Toten werden wir in diesem Jahr wohl leider deutlich übertreffen", sagte Holger Friedrich, Geschäftsführer des DLRG-Landesverbandes Sachsen-Anhalt. Wie in den Jahren zuvor seien auch 2018 vornehmlich ältere Männer Opfer von tödlichen Badeunfällen.

Zuletzt starb am Donnerstag ein Mann in Bernburg (Salzlandkreis) beim Baden in der Saale. Am Mittwoch kam ein 69-Jähriger im Süßen See bei Aseleben (Mansfeld-Südharz) ums Leben. Dass ältere Männer die größte Risikogruppe bilden, hängt für Friedrich mit Selbstüberschätzung, Leichtsinnigkeit sowie gesundheitlichen Einschränkungen zusammen. "Im Glauben an ihre eigene Leistungsfähigkeit, ignorieren die Männer Warnsignale des Körpers und auch elementare Baderegeln", sagte der DLRG-Geschäftsführer der MZ. Er plädiert für ein regelmäßiges Schwimmtraining in überwachten Freibädern.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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