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Experte: Deutsche schlecht auf Katastrophen vorbereitet

Archivmeldung vom 09.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Heike Dreisbach / pixelio.de
Bild: Heike Dreisbach / pixelio.de

Das Schneechaos hat die USA fest im Griff, Stromausfälle und Versorgungsengpässe sind die Folge - für Deutschland warnen Experten jetzt vor ähnlichen Zuständen. "Das wäre bei uns kaum anders", sagt Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) der "Bild-Zeitung". Zur Begründung verweist Unger auf die Tatsache, dass die Deutschen kaum für entsprechende Katastrophenfälle vorsorgen.

Laut einer aktuellen BBK-Umfrage (liegt "Bild" vor), haben 19,2 Prozent der Deutschen gar keine Lebensmittelvorräte. 12,9 Prozent haben keinen Vorrat an Trinkwasser. Bei knapp 50 Prozent reicht der vorhandene Grundvorrat nur ein bis zwei Tage.

Bei den Jungen sind die Ergebnisse sogar noch ernüchternder, denn weniger als 10 Prozent der 18 bis 35-Jährigen sorgen überhaupt vor. Zwar haben 75 Prozent der Deutschen eine Hausapotheke, doch nur bei 25 Prozent der Befragten sind die Medikamente und Notversorgungsmittel darin gezielt zusammengestellt. Häufig fehlen darin sogar größere Vorräte lebensnotwendiger Medikamente, auf die eine Person im Haushalt angewiesen ist. "Viele glauben, es sei immer alles verfügbar. Das ist erschreckend", so Unger zur "Bild-Zeitung".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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