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Was Ehen wirklich glücklich macht - Kinder sind es nicht

Archivmeldung vom 26.10.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Wenn die Kinder aus dem Haus sind, geht es Paaren besser. So lautet jedenfalls das Ergebnis einer Langzeit-Studie von US-Psychologin Sara Gorchoff. "Die Frauen sind befragt worden, als sie Anfang 40 waren und überwiegend Kinder im Haus hatten", so Gorchoff im Interview mit der Frauenzeitschrift "FÜR SIE".

"Dann wieder mit Anfang 50, als einige Kinder schon ausgezogen waren, und schließlich mit 60, als alle im leeren Nest saßen. In jedem Lebensalter war die Zufriedenheit in der Ehe größer."

Die Vorstellung, dass Frauen irgendwann ohne Aufgabe verstört im leeren Nest säßen, gehöre laut Gorchoff in die Vergangenheit. "Sicher ist es ein kritischer Moment im Leben, wenn die Kinder ausziehen", sagt die Psychologin. Doch am Ende überwiege das neue Glück der Zweisamkeit. Dabei sei weniger entscheidend, dass  die Frauen nun mehr Zeit für ihren Partner hätten. "Wichtig ist, wie die Zeit verbracht wird", so Gorchoff. "Eltern können auch gemeinsam ihre Kinder zum Fußball fahren. Aber für die Partnerschaft ist ein romantisches Essen doch etwas anderes."

Weitere Untersuchungen Gorchoffs zeigten sogar, dass kinderlose Paare im Schnitt etwas glücklicher mit ihrem Leben sind, als Eltern.

Quelle: "FÜR SIE" (23/09; EVT: 27. Oktober)

 

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