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Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern für Veröffentlichung von Hitlers "Mein Kampf"

Archivmeldung vom 26.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Deckblatt des Ausstellungsstücks von 1940 im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg
Deckblatt des Ausstellungsstücks von 1940 im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb (SPD), setzt sich vehement für eine Veröffentlichung von Adolf Hitlers Buch "Mein Kampf" ein. Aus dem "Impuls, die Wirkung von `Mein Kampf` zu überhöhen", rühre ein "Wegschließreflex", so der Minister im Magazin "Cicero".

Brodkorb reagiert damit auf die aktuelle politische Auseinandersetzung um Hitlers Werk, dessen Urheberrechte derzeit noch beim Freistaat Bayern liegen und die Ende 2015 auslaufen. Innerhalb der bayerischen Landesregierung herrscht derzeit ein Dissens über den Umgang mit "Mein Kampf", nachdem Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, sich dafür aussprach, eine Publikation von Hitlers Schrift über den Straftatbestand der Volksverhetzung in Deutschland zu verhindern.

Brodkorb sagte, er glaube nicht daran, "dass von einer Veröffentlichung dieses Buches eine politische Gefahr im engeren Sinne ausgeht". Selbst wenn sich "Mein Kampf" nach einer Freigabe zu einem Bestseller im deutschen Buchhandel entwickeln sollte, wäre dies "weder eine Katastrophe, noch ließe es Rückschlüsse auf den politischen Zustand der Bundesrepublik Deutschland zu. Es wäre vielmehr eine ganz natürliche Reaktion auf 70 Jahre Wegschließpolitik", so der Minister.

Brodkorb äußerte, dass "Mein Kampf" in Deutschland auch dann öffentlich zugänglich gemacht werden sollte, falls Israel von der Bundesrepublik einen restriktiven Umgang mit diesem Buch verlange: "Kein Staat der Erde hat das Recht, den Bürgern eines anderen demokratischen Staates vorzuschreiben, was diese lesen dürfen und was nicht. Auch Israel nicht."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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