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Umfrage: Mehrheit für Cannabis-Legalisierung nur als Arzneimittel

Archivmeldung vom 19.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Germania  mit Hanfpflanze Bild: Hempro International GmbH & Co. Fotograf: Philipp Veit
Germania mit Hanfpflanze Bild: Hempro International GmbH & Co. Fotograf: Philipp Veit

In der Debatte um die Legalisierung von Cannabis ist die Mehrheit der Deutschen der Auffassung, dass es nur als Arzneimittel erlaubt sein sollte. Laut einer Erhebung des Instituts Forsa für RTL und n-tv trifft dies auf 59 Prozent der Befragten zu.

Insbesondere Personen, die 60 Jahre und älter sind (71 Prozent), sowie Anhänger der SPD (69 Prozent), gefolgt von CDU/CSU (65 Prozent) und der AfD (61 Prozent) äußerten sich entsprechend. 30 Prozent der Bundesbürger sind dagegen der Meinung, dass der Verkauf von Cannabis in Deutschland generell erlaubt werden sollte. Am ehesten befürworten die jüngeren, unter 45 Jahre alten Befragten (30- bis 44-Jährige: 41 Prozent; 14- bis 29-Jährige: 39 Prozent) sowie die Anhänger der Linkspartei (50 Prozent), der Grünen (48 Prozent) und der FDP (43 Prozent) eine generelle Legalisierung von Cannabis.

Lediglich sieben Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Cannabis generell verboten werden sollte. Die meisten Befragten (61 Prozent) glauben, dass eine Legalisierung von Cannabis dazu führen würde, dass mehr junge Menschen als bisher in Kontakt damit kommen. Dies glauben insbesondere die über 60-Jährigen (71 Prozent) sowie die Anhänger der Union (76 Prozent) und der AfD (67 Prozent). Jeder vierte Befragte (24 Prozent) gibt an, selbst schon einmal Cannabis-Produkte konsumiert bzw. ausprobiert zu haben. Dies gilt insbesondere für Befragte unter 45 Jahren (30- bis 44-Jährige: 37 Prozent; 14- bis 29-Jährige: 28 Prozent) sowie die Anhänger der Grünen und FDP (jeweils 41 Prozent) und der Linkspartei (33 Prozent). Dass sie Personen in ihrem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis kennen, die regelmäßig Cannabis-Produkte konsumieren, gibt fast jeder dritte Befragte (31 Prozent) an. Auch hier trifft dies überdurchschnittlich häufig auf die jüngeren Befragten zu (30- bis 44-Jährige: 49 Prozent; 14- bis 29-Jährige: 44 Prozent) sowie die Anhänger der FDP (47 Prozent), der Grünen (41 Prozent) und der Linkspartei (35 Prozent) zu.

44 Prozent der Befragten halten Cannabis und Alkohol gleichermaßen für gefährlich, elf Prozent finden, man könnte dies nicht vergleichen. 32 Prozent der Bundesbürger hingegen halten den Alkoholkonsum für gefährlicher. Dieser Auffassung sind insbesondere die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen (48 Prozent) sowie die Anhänger der Linkspartei (48 Prozent), der FDP (45 Prozent) und der Grünen (43 Prozent). Lediglich eine Minderheit von elf Prozent glaubt, dass der Konsum von Cannabis-Produkten gefährlicher sei. Dies gilt insbesondere für die Anhänger der Union (24 Prozent).

Datenbasis: Für die Erhebung befragte Forsa am 13. bis 14. Oktober im Auftrag der Mediengruppe RTL 1.006 Personen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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