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Jeder fünfte Arme in Deutschland lebt in einer feuchten Wohnung

Archivmeldung vom 24.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: shop.robertkneschke.de / pixelio.de
Bild: shop.robertkneschke.de / pixelio.de

Jeder fünfte Arme in Deutschland lebt in einer feuchten Wohnung. Das geht aus Zahlen des Europäischen Statistikamts Eurostat hervor, über die das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" berichtet. Demnach lebten im vergangenen Jahr hierzulande 21,2 Prozent der Menschen mit einem Einkommen von weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens in einer zu feuchten Wohnung.

Bei Menschen mit höherem Einkommen waren es 10,8 Prozent. Die sogenannte Armutsgefährdungsschwelle lag im vergangenen Jahr bei 1.096 Euro für Alleinstehende, beziehungsweise bei 2.302 Euro für Familien. Die Zahlen erfassen Menschen in Wohnungen mit durchlaufendem Dach, mit Feuchtigkeit in Wänden, Böden oder Fundament oder Fäulnis in Fensterrahmen oder Böden. Linken-Sozialexpertin Sabine Zimmermann sprach angesichts der Zahlen von einem unerträglichen Zustand.

"Bei dunklen, feuchten Wohnungen denken viele an längst vergangene Zeiten, etwa an die Arbeiterwohnungen des 19. Jahrhunderts. Dass noch heute Menschen unter gesundheitlich bedenklichen Wohnbedingungen leben müssen, ist in einem wohlhabenden Land wie Deutschland ein Skandal", sagte die Vorsitzende des Familienausschusses im Bundestages dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Die Zahlen zeigen sehr plastisch, wie Armut ausgrenzend wirkt und krank machen kann. Am schlimmsten finde ich aber, dass so viele Kinder in feuchten oder dunklen Wohnungen aufwachsen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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