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Bericht: Polizei in NRW wollen Bewerber aus nordafrikanischem Raum ausbilden

Archivmeldung vom 05.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: www.einstellungstest-polizei-zoll.de / pixelio.de
Bild: www.einstellungstest-polizei-zoll.de / pixelio.de

Der Polizei in Nordrhein-Westfalen fehlen offenbar Bewerber aus dem nordafrikanischen Raum, die für Einblicke und Kontakte zu Einwanderern aus der Region sorgen könnten: Unter den Polizeischülern sei kaum einer aus Nordafrika dabei, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen beim Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Oliver Huth, der "Frankfurter Rundschau".

Man wisse auch zu wenig, wie man die Jugendlichen oder die jungen Männer am besten erreichen könnte. "Wir stehen da noch ganz am Anfang." Oft kämen die jungen Männer aus patriarchalen Familien mit anderen Wertesystemen, anderen Normen. "Wir müssen uns genau überlegen, wie wir die erreichen können", erklärte Huth.

Auf jeden Fall müsse man auch in den Flüchtlingsheimen viel präsenter sein. Manche hangelten sich von Delikt zu Delikt, die Polizei stoße hier auch an Grenzen, sagte Huth. Schon seit 2002 gibt es in Nordrhein-Westfalen in der Ausbildung rund zehn Seminare, die sich sowohl in der Aus- als auch Weiterbildung thematisch mit interkultureller Kompetenz beschäftigen. Rund zehn Prozent der 1.900 Polizeischüler haben einen Migrationshintergrund.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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