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ZdK nimmt Regensburger Bischof bei Streit über Einladung der Justizministerin in Schutz

Archivmeldung vom 25.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Limburg: Diözesanes Zentrum St. Nikolaus 2013
Limburg: Diözesanes Zentrum St. Nikolaus 2013

Foto: Cirdan
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Köln. Im Streit über eine Einladung der bisherigen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) zum Katholikentag 2014 hat der Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Stefan Vesper, den Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer vor "missverständlichen Darstellungen" in Schutz genommen. Vor einem Katholikentag kämen aus der Leitung immer wieder Veränderungsvorschläge von allen Beteiligten, die dann an die Organisatoren einzelner Veranstaltungen zurückgemeldet würden, sagte Vesper dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Wie die Zeitung berichtet, hat die Programmplanung des Katholikentags auf ein Votum Voderholzers darum "gebeten", die FDP-Politikerin auf einem Podium zum Staat-Kirche-Verhältnis durch "jemanden, der die Pro-Religion-Position unterstützten könnte", zu ersetzen.

"Das Ganze ist - in dieser heißen Phase der Vorbereitung - ein normaler Vorgang", sagte Vesper, der selbst zur Katholikentagsleitung gehört. "Es wäre völlig unangebracht, Rückschlüsse daraus zu ziehen, wer wen bei irgendeinem Podium nicht wollte", sagte er weiter. "Es gibt auch keine 'personae non gratae'. Und es gibt keinerlei Anlass für den Vorwurf, irgend jemand sei 'eingeknickt'." Meinungsverschiedenheiten würden in der Katholikentagsleitung geklärt, die aus je fünf Vertretern des ZdK sowie des jeweils gastgebenden Bistums besteht.

Das ZdK machte klar, dass der einseitige Ausschluss von Rednern allen Regeln widerspreche und von der Katholikentagsleitung so auch nicht hingenommen würde.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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