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Sprengstoffanschläge mit Modellflugzeugen möglich

Archivmeldung vom 21.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Manfred Rose / pixelio.de
Bild: Manfred Rose / pixelio.de

Die Bundesregierung rechnet damit, dass potentielle Attentäter Sprengstoffanschläge mit Modellflugzeugen oder Drohnen planen könnten. Das Bundeskriminalamt (BKA) prüfe derzeit "die technischen Möglichkeiten zur Abwehr von `Unmanned Aerial Vehicles`", heißt es in einer Antwort der Regierung an die Linksfraktion, berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel".

Schon jetzt könnten Modellflugzeuge oder Drohnen problemlos Sprengladungen transportieren. Einen "gezielten Einsatz" von sogenannten Drehflüglern mit Maschinengewehren will die Regierung zumindest nicht ausschließen. Zudem geht sie davon aus, "dass aufgrund der technischen Entwicklung ein vollständig autonomer Flug von Modellflugzeugen außerhalb des Sichtbereichs möglich ist".

Für etwaige Attentäter würde damit das Risiko, entdeckt zu werden, verringert. Derzeit wird in Deutschland gegen acht Personen ermittelt, die Anschläge mit unbemannten Flugobjekten geplant haben sollen.

Das Mitglied der Piratenpartei, welches im September eine Wahlveranstaltung mit Kanzlerin Angela Merkel mittels einer Drohne gestört hatte, muss sich dagegen allenfalls wegen Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz verantworten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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