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Vorsicht: Falsche Kripo-Anrufe

Archivmeldung vom 10.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Stadt Elze: Derzeit treiben unbekannte Täter ihr Unwesen, indem sie ältere Personen anrufen und sich als "Kripo-" oder "Polizeibeamte" ausgeben. Ziel der Täter ist es, an die Wertgegenstände der Angerufenen zu kommen. Am Dienstag erhielt die Tochter (65 Jh.)ihrer 101 Jahre alten Mutter aus Elze den Anruf eines angeblichen Polizisten.Dieser gab an, dass er bei der Kripo arbeite. Der Grund des Anrufes war demnach eine Festnahme im Hauptbahnhof Hannover, bei dem angeblich ein Notizzettel gefunden wurde.

Auf diesem Zettel soll nach Angaben des Anrufers der Name der 101-Jährigen gestanden haben, sowie dass sie alleine leben würde. Im Verlauf des Telefonates versuchte der Anrufer die persönlichen Lebensumstände der Seniorin zu erfragen, ob sie Wertgegenstände habe und bei welcher Bank sie Kunde sei.

Die Tochter ließ sich jedoch nicht beirren und handelte vorbildlich. Sie machte keinerlei Angaben, sondern nahm stattdessen Kontakt mit der echten Polizei auf und informierte diese über den Anruf des falschen Kripobeamten. Betrüger versuchen immer wieder mit vorgetäuschten Szenarien an das Geld ihrer Opfer zu kommen.

Auch diese Vorgehensweise ist der Polizei nicht unbekannt. Bei solchen Anrufen sollte man immer misstrauisch sein und keinesfalls persönliche Daten preisgeben. Durch sogenanntes "Spoofing" können die Täter eine beliebige Telefonnummer auf das Display der Angerufenen übermitteln, die tatsächliche Telefonnummer wird nicht angezeigt.

In hiesigem Fall wurde die Telefonnummer der Staatsanwaltschaft Hannover übermittelt. Das Ziel der Täter ist vermutlich die Herausgabe von Wertsachen an einen angeblichen Polizisten, der diese bei den Opfern abholt, um sie für einen bestimmten Zeitraum sicher aufzubewahren. Tatsächlich werden die Wertgegenstände jedoch gestohlen und dem Opfer natürlich nicht zurückgegeben. Folgende Hinweise sollte beachtet werden:

- Die "echte" Polizei fordert Sie niemals dazu auf, persönliche Daten preiszugeben.

- Seien Sie misstrauisch. Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Sie haben immer die Zeit für eine Rücksprache mit Angehörigen und Vertrauenspersonen.

- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch angeblich dringende Ermittlungen zu einem Einbruch in der Nähe.

- Polizisten in ziviler Kleidung weisen sich mit einem Dienstausweis aus und haben Verständnis dafür, dass man bei der örtlichen Polizei nachfragt. Suchen Sie selber die Telefonnummer der Polizei heraus.

- Rufen Sie nie über die am Telefon angezeigte Nummer zurück.

- Verständigen Sie bei verdächtigen Vorfällen umgehend die 110.

Quelle: Polizeiinspektion Hildesheim (ots)

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