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ZDF/ORF-Expedition in die Antarktis beendet

Archivmeldung vom 31.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: ZDF und /ORF; Max Reichel und Franz Hinterbrandner
Bild: ZDF und /ORF; Max Reichel und Franz Hinterbrandner

Der ZDF/ORF-"Wettlauf zum Südpol" ist beendet. Beide Teams sind erschöpft, aber gesund und glücklich am Südpol angekommen. Die Expeditionsteilnehmer haben eine unglaubliche Leistung vollbracht: Schneller als erwartet, in weniger als zehn Tagen, legte das deutsche Team mit Markus Lanz, Joey Kelly, Claudia Beitsch und Dennis Lehnert auf den Spuren von Amundsen und Scott eine Strecke von 400 Kilometern zurück.

Für das österreichische Team waren Hermann Maier, Tom Walek, Sabrina Grillitsch und Alex Serdjukov an den Start gegangen. Auf Skiern bewältigten sie bei Temperaturen bis minus 30 Grad täglich rund 40 Kilometer und zogen dabei einen

60 Kilogramm schweren Schlitten mit der kompletten Ausrüstung. Während die historischen Südpol-Eroberer mit Schlittenhunden und Ponys die Antarktis durchquerten, ist es heute aufgrund internationaler Bestimmungen verboten, Tiere auf den antarktischen Kontinent zu bringen.

Die Abenteurer marschierten bis zu 18 Stunden täglich in einer Seilschaft, überquerten Gletscherspalten, bauten abends in eisiger Kälte ihre Zelte auf, kochten mit aufgetautem Schneewasser und sanken todmüde in die kalten Schlafsäcke, um nach nur rund vier Stunden Schlaf weiterzulaufen. Dabei machte ihnen - neben der anhaltenden Kälte und den immer wieder auftretenden Blizzards - das Tageslicht rund um die Uhr zu schaffen.

Der österreichische Schlittenhundeführer Alex Serdjukov (38) musste das Rennen wegen Verdachts auf Erfrierungen an den Fingern vorzeitig beenden, sein Team ohne ihn weiterlaufen. Er ist wohlauf - und mit der betreuenden Crew zum Ziel weiter gefahren.

Wer als Erstes den Südpol erreicht hat, die dramatischen Erlebnisse der beiden Teams, die körperlichen Strapazen und psychischen Herausforderungen der Expedition können die ZDF-Zuschauer von Dienstag, 8. März 2011, an in der fünfteiligen Reportagereihe "Wettlauf zum Südpol: Deutschland gegen Österreich" sehen.

Begleitet wurde die vom britischen Veranstalter Extreme World Races organisierte Expedition von einem Kamerateam der Münchner Produktionsfirma Loopfilm (Oliver Halmburger) sowie der Wiener Produktionsfirma Interspot (Heinz Leger). Die ZDF-Redaktion Zeitgeschichte erinnert 2011 mit einem Programmschwerpunkt an das 100-jährige Jubiläum der Eroberung des Südpols. Die Leitung des Projekts hat Prof. Dr. Guido Knopp.

Quelle: ZDF

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