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Lebensfreude der Deutschen sinkt laut Umfrage in Corona-Pandemie

Archivmeldung vom 16.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Stefan Lange / pixelio.de
Bild: Stefan Lange / pixelio.de

Die Corona-Pandemie hat die Zufriedenheit der Deutschen deutlich eingetrübt - das zeigt nun auch eine Umfrage. Nur noch 68 Prozent der Bevölkerung zeigen sich mit ihrem Leben familiär, finanziell und gesundheitlich zufrieden, in den beiden Jahren zuvor sagten dies noch 73 Prozent, so eine Nielsen-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH). Die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten darüber.

Besonders kritisch schätzen Frauen ihre Lage aufgrund ihrer schlechteren beruflichen und finanziellen Situation ein: Nur rund 66 Prozent nennen sich zufrieden, unter den Männern behaupten dies 70 Prozent. Im Dezember wurden dazu 2000 Erwachsene befragt. Mit ihrer familiären Situation sind laut Umfrage nur noch 71 Prozent der Bürger zufrieden - im Vorjahr waren es 77 Prozent.

Ihre finanzielle Lage bezeichnen 61 Prozent als gut (Vorjahr: 66 Prozent), über ihre berufliche Situation sagen dies noch 55 Prozent (Vorjahr: 57 Prozent). Über ihre persönlichen Gesundheit sind nur noch 59 Prozent glücklich, 2019 waren es noch 67 Prozent. Unterdessen haben während der Pandemie die Bürgerinnen und Bürger das eigene Gesundheitssystem stärker schätzen gelernt. 75 Prozent der Befragten geben der Versorgung in Deutschland die Note "Eins" bis "Drei" - 2019 waren dies nur 71 Prozent. Die Gesundheitssysteme am eigenen Wohnort werden sogar von 84 Prozent als gut bewertet - in Metropolen liegt der Wert dabei mit 87 Prozent deutlich höher als auf dem Land mit 78 Prozent. Das größte Vertrauen haben die Menschen laut Umfrage zu ihrer Apotheke vor Ort (77 Prozent). Ihren Ärzten spricht die Mehrheit (72 Prozent) hohes Vertrauen aus, ebenso den Krankenhäusern (60 Prozent). Das Vertrauen in die Arzneimittelhersteller hat sich von 36 auf 41 Prozent erhöht. Signifikante Rückgänge der Lebenszufriedenheit sind auch bei den Älteren über 50 Jahren festzustellen.

Während in diesen Generationen in den Vorjahren mehr als 80 Prozent mit ihrem Leben zufrieden waren, sind dies während der Corona-Zeit nur noch rund 70 Prozent. Vermutlich isoliere sich diese Altersgruppe aus Schutzmaßnahmen eher und sei daher auch weniger zufrieden mit ihrem Leben als noch in den Jahren zuvor, meinen die Nielsen-Forscher. Während der Pandemie hat sich somit die Lebenszufriedenheit in allen Altersgruppen über 30 Jahren angeglichen. Nur die Jüngeren bleiben weiter die Ausreißer nach unten: Lediglich 62 Prozent der 15- bis 29-Jährigen sind wie in den Vorjahren mit ihrem Leben zufrieden. Der Blick in die Zukunft in Sachen Gesundheitsversorgung hat sich etwas verbessert: Nur noch knapp jeder Dritte (32 Prozent) befürchtet, dass sich das Gesundheitssystem in Deutschland verschlechtern wird - ein Jahr zuvor sagten dies noch 35 Prozent.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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