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Zeitung: Sondergenehmigung für Eon soll Bahn-Chaos verhindern

Archivmeldung vom 27.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Siegfried Bellach  / pixelio.de
Bild: Siegfried Bellach / pixelio.de

Angesichts drohender Stromengpässe und Zugausfälle bei der Deutschen Bahn prüft die nordrhein-westfälische Landesregierung eine Ausnahmegenehmigung für den Düsseldorfer Energieversorger Eon. "Wir sind seit Monaten in intensiven Gesprächen mit Eon, damit der börsennotierte Konzern seinen vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Bahn und anderen Vertragskunden nachkommen kann", sagte der zuständige NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe. "Ich bin zuversichtlich, dass wir diese Gespräche noch im November zu einem guten Abschluss bringen können."

Auch Eon-Deutschland-Geschäftsführer Ingo Luge gab Entwarnung. "Eon wird liefern", sagte Luge der WAZ-Gruppe. "Wir rechnen bis Ende des Jahres mit einer behördlichen Genehmigung, mit der wir das Kraftwerk Datteln vorübergehend weiter betreiben können", erklärte Luge. "Wir sind fest davon überzeugt, dass wir uns auf eine entsprechende Zusage der NRW-Landesregierung verlassen können. Daher teilen wir auch nicht die Befürchtung, dass es im Winter zu Stromengpässen bei der Deutschen Bahn kommen wird."

Drei Viertel des Stroms, den die Deutsche Bahn in Nordrhein-Westfalen benötigt, produzieren die Blöcke I bis III des Eon-Kohlekraftwerks in Datteln. Nach jetzigem Stand müssen die Anlagen Ende des Jahres stillgelegt werden, weil es dann keine behördliche Genehmigung mehr gibt. Doch das neue Steinkohlekraftwerk Datteln IV darf noch nicht ans Netz. Bahn-Chef Rüdiger Grube hatte Alarm geschlagen und die Befürchtung geäußert, dass es im Winter zu Stromengpässen kommen könnte.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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