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Der Begriff Tempolimit verbucht bundesweit den stärksten Zuwachs

Archivmeldung vom 27.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Blitzer
Blitzer

Geht es um Online-Suchanfragen rund um das Thema Geschwindigkeitsüberschreitungen, Rasen und Radarfallen im Straßenverkehr, geben die Deutschen am häufigsten den Begriff "Blitzer" ein. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Online-Visibility-Management-Plattform SEMrush, für die Experten die deutschlandweiten Google-Suchanfragen der vergangenen vier Jahre analysiert haben.

Die Zahlen zeigen, dass sich die Autofahrer im Web vor allem ganz pragmatisch über aktuell aufgestellte Radarfallen informieren. Die höchste Steigerungsrate unter den entsprechenden Suchbegriffen verbuchte in den vergangenen vier Jahren allerdings das Tempolimit. Für dieses Wort haben sich die durchschnittlichen monatlichen Anfragen um das Zehnfache erhöht, im Januar und Oktober 2019 setzte es sich mit jeweils 49.500 Eingaben sogar deutlich an die Spitze des Rankings. Dies dürfte die kontrovers geführte Debatte zu einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen widerspiegeln. Im Oktober 2019 wurde ein Antrag der Grünen auf ein maximales Tempo von 130 km/h vom Bundestag abgelehnt.

"Panzerblitzer" und "Blitzermarathon 2019": Was die Nutzer in den Bundesländern bewegt

Bei der Auswertung nach Bundesländern wird in Hamburg, Bremen und im Saarland mit jeweils rund 40 Anfragen pro 10.000 Einwohner monatlich am häufigsten nach Blitzern, Blitzer-Apps und verwandten Begriffen gesucht. Mit deutlichem Abstand folgen Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Auch thematisch gibt es regionale Unterschiede: In Thüringen bewegte der im Testbetrieb eingesetzte "Panzerblitzer", der gleich mehrere Fahrzeuge und Fahrstreifen überwachen kann, die Internetnutzer am stärksten. In Bayern war es der "Blitzermarathon 2019", der die meisten Anfragen verbucht hat, in Hessen landete der Begriff auf Platz zwei. Insgesamt sorgten die im Frühjahr 2019 in elf Bundesländern verstärkt durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen für eine gehäufte Eingabe des Begriffes. In Hamburg gelangte als regionale Besonderheit der "mobile Blitzer" in die Top Drei.

Im Vierjahres-Ranking führt "Blitzer" vor "Geschwindigkeitsüberschreitung"

In der gesamtdeutschen Vierjahres-Übersicht führt das Suchwort "Blitzer" mit monatlich durchschnittlichen 43.700 Anfragen vor "Geschwindigkeitsüberschreitung" (28.463) und "Bußgeld" (16.677). Auf das präventive Forschen nach aktuellen Blitzern folgt also die Suche nach der Höhe der drohenden Strafgebühren. Auf Platz vier und fünf im bundesweiten Ranking stehen "Rasen" mit 8.877 Aufrufen und "Tempolimit" mit 5.533 durchschnittlichen monatlichen Anfragen. "An der Entwicklung der Suchanfragen im Internet lässt sich zuverlässig ablesen, welche Online-Angebote für die Deutschen am wichtigsten sind und welche Themen die aktuelle Diskussion bestimmen", erklärt Olga Andrienko, Head of Global Marketing bei SEMrush.

Methodik

SEMrush analysierte, wie häufig die Deutschen nach Begriffen rund um die Themen Rasen und Radarfallen bei Google suchten. Dazu wurde für den Vierjahres-Zeitraum von Februar 2016 bis Januar 2020 die Häufigkeit der Eingabe der jeweiligen Schlagwörter erhoben.

Quelle: SEMrush (ots)


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