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E-Postbrief verliert Monopol

Archivmeldung vom 22.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Die Partner Deutsche Telekom und der Internetanbieter 1&1 machen Ernst mit ihrem seit langem angekündigten sicheren E-Mail-Service: Wie Vorstände beider Unternehmen dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) bestätigten, startet das unter "De-Mail" laufende Projekt Ende August zur Internationalen Funkausstellung Ifa in Berlin. Von Beginn an beteiligt sind die Großkunden Allianz und Targo-Bank.

Zudem testeten 40 weitere Großunternehmen das rechtsverbindliche E-Mail-System. Telekom-Kunden können damit ab der kommenden Woche vertrauliche Dokumente an Behörden und Firmen verschicken oder diese empfangen. Die Telekom und 1&1 stoßen in einen Markt vor, der schon lange Begehrlichkeiten weckt: Knapp zehn Milliarden Euro geben die Deutschen Jahr für Jahr für das Porto ihrer Briefe aus, wovon laut 1&1-Vorstand Jan Oetjen künftig 80 Prozent auf elektronischem Wege abgewickelt werden sollen.

Vor zwei Jahren schon brachte der Wettbewerber Deutsche Post den "E-Postbrief" auf den Markt. Gegenüber der "De-Mail" besitzt er zusätzliche Möglichkeiten, kann aber nicht im Behördenverkehr eingesetzt werden. Zudem ist der E-Postbrief mit 55 Cent erheblich teurer als die De-Mail, die im günstigsten Fall für Firmenkunden lediglich 20 Cent kosten soll.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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