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Polizeigewerkschaft sieht keine Entspannung für Reisende an Flughäfen: "Kurzfristig wird es keine Lösungen geben"

Archivmeldung vom 30.06.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.06.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Ein Fahrzeug der Deutsche Polizeigewerkschaft im DBB (DPolG)
Ein Fahrzeug der Deutsche Polizeigewerkschaft im DBB (DPolG)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat große Zweifel, ob die aktuellen Maßnahmen der Politik gegen das Chaos an deutschen Flughäfen zeitnah Wirkung zeigen. "Kurzfristig wird es keine Lösungen geben. Das steht ziemlich sicher fest", so Manuel Ostermann, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) im Fernsehsender phoenix.

Ostermann wandte sich nachdrücklich dagegen, der Bundespolizei eine Mitschuld an den Personalengpässen auf den deutschen Flughäfen zu geben. "Die Bundespolizei ist ein verlässlicher Partner, auf den sich die Menschen verlassen können. Ich wünschte, ich könnte das auch von den privaten Sicherheitsunternehmen und in dem Fall auch vom Bundesinnenministerium behaupten. Das ist nicht der Fall", kritisierte der DPolG-Vizechef.

Nötig ist nach Ansicht der Polizeigewerkschaft ein Systemwechsel im Bereich der Luftsicherheit, "hin zu halbstaatlichen Luftsicherheitsgesellschaften, denn nur so ist Seriosität, Kompetenz und professionelles Agieren im Einklang von wirtschaftlichen Interessen und Sicherheit an den deutschen Flughäfen gewährleistet", erklärte Ostermann. Sicherheitsaspekte dürften nicht an den Rand gedrängt werden. "Nichts ist wichtiger. Das ist eine Lehre aus 2001. Die sollten wir und insbesondere die Politik sehr ernst nehmen", machte der Gewerkschaftler seinen Standpunkt deutlich. Dass die Reisenden an den Flughäfen aktuell massiv verärgert seien, sei nachvollziehbar. "Ich kann jeden Frust verstehen, aber die Bundespolizei ist dafür nicht verantwortlich", so Ostermann.

Quelle: PHOENIX (ots)


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