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Hochwassergefahr: Wetterdienst warnt weiter vor Dauerregen

Archivmeldung vom 01.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: kladu / pixelio.de
Bild: kladu / pixelio.de

Es gibt noch keine Entwarnung für die vom Hochwasser bedrohten Regionen im Bundesgebiet. Besonders im Süden und Osten Deutschlands sind die Pegel vieler Flüsse nach heftigem Dauerregen gestiegen.

Für den Bereich der Weißen Elster im Landkreis Leipzig wurde am Samstagnachmittag der Katastrophenalarm und die Hochwasserwarnstufe 4 ausgerufen. Die Kleinstadt Grimma in Sachsen, die teilweise schon überflutet ist, stand in den vergangenen Stunden kurz vor einer Evakuierung des Innenstadtbereichs. Auch im Süden Sachsen-Anhalts und in Bayern hat sich die Hochwasserlage in den letzten Tagen verschärft. In Würzburg droht der Main über die Ufer zu treten und in Regensburg und Passau könnte die stark angestiegene Donau für Hochwasser sorgen.

Der Deutsche Wetterdienst hat für zahlreiche Regionen Unwetterwarnungen rausgegeben. Für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen besteht die Gefahr vor andauerndem Dauerregen, für Teile von Baden-Württemberg und Bayern warnt der Wetterdienst zusätzlich vor extremer Unwetterlage. Mit weiterer Ausdehnung und Verlängerung der Warnungen müsse gerechnet werden.

Bahn meldet Beeinträchtigung im Zugverkehr durch starke Regenfälle

Die Deutsche Bahn hat Beeinträchtigungen im Zugverkehr gemeldet. Schuld seien Gleisunterspülungen durch die starken Regenfälle der letzten Tage. Auf der ICE-Strecke Leipzig - Nürnberg kommt es demnach zwischen Jena Paradies und Nürnberg und im Nahverkehr auf dem Streckenabschnitt Kaulsdorf (Saale) - Probstzella in beiden Richtungen zu Fahrzeitverlängerungen von rund 20 bis 30 Minuten. Die Strecke ist wegen der starken Regenfälle teilweise unterspült und nur eingleisig befahrbar, teilte die DB mit. Wann die Störung behoben sein wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen.

Anhaltende Regenfälle: Aigner weist auf schwierige Lage der Landwirte hin

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat auf die schwierige Lage für viele Landwirte angesichts der anhaltenden Regenfälle hingewiesen. "Das kühle und nasse Wetter verzögert jetzt vielerorts die Ernte, insbesondere bei Spargel und Erdbeeren", sagte Aigner der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Die extreme Bodenfeuchte ist ein großes Problem", so die Ministerin weiter. Was die Qualität der Ernte und den Ertrag betreffe, sei es für eine verlässliche Prognose aber noch zu früh, sagte Aigner der Zeitung.

Auch Schweiz von Überschwemmungen betroffen

Auch Teile der Schweiz sind von Überschwemmungen durch Hochwasser betroffen. Die Rettungskräfte melden aus zahlreichen Kantonen der Deutschschweiz überschwemmte Bahnstrecken und unbefahrbare Straßen. In Bern droht derzeit die Aare noch weiter über die Ufer zu treten, im Berner Oberland kam es bereits zu Erdrutschen, die von Überschwemmungen hervorgerufen worden. In Basel musste zwischen Kembs und Rheinfelden die Schifffahrt vorerst eingestellt werden. Zürich blieb bislang von größeren Schäden verschont. Inzwischen haben sich die Niederschläge größtenteils nach Osten verlagert, teilte der Wetterdienst MeteoNews mit. Die Regenmengen in Kombination mit dem Schmelzwasser bergen aber weiterhin erhebliches Unwetterpotential, es kann zu weiteren Überschwemmungen und Hangrutschungen kommen. Am Sonntag sollte sich die Wetterlage wieder entspannen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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