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Deutscher Lehrerverband: "Wir wollen keine Extrawurst"

Archivmeldung vom 20.05.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Wurst (Symbolbild)
Wurst (Symbolbild)

Lizenz: CC0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mit Blick auf Lehrer, die vorsichtshalber zu Hause bleiben wollen, erklärte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Heinz-Peter Meidinger im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wir wollen keine Extrawurst, die uns gegenüber anderen Gruppen privilegiert. Es sollte aber schon berücksichtigt werden, dass die Vielzahl von Kontakten zwischen Lehrkräften und Schülern das Erkrankungsrisiko erhöht."

Derzeit funktioniere es noch gut, Schüler in den Klassenräumen und in Pausen zu trennen. "Aber ich beobachte hier das Gleiche wie im Rest der Gesellschaft: Die Sorgfalt lässt nach. Wenn die Schüler aus der Schule kommen, werden Masken sofort abgesetzt, man wendet sich den Freunden zu, oft ohne Sicherheitsabstand."

Meidinger forderte zudem, die Gefährdung in Schulgebäuden zu klären. "Wir sprechen viel übers Händewaschen, das Desinfizieren von Türklinken und Lichtschaltern", sagte Meidinger. "Was aber wenig erforscht und getestet wird, ist die Aerosolbelastung. 40 Prozent der Infektionen werden über Aerosole übertragen, die nicht zu Boden sinken, sondern sich in der Luft verteilen." Es sei nicht klar, wie sich dies etwa in Klassenräumen auswirke.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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