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Hamburg-Rahlstedt: Unbekannte Täter legten Metallteile auf Schienenköpfe

Archivmeldung vom 05.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Die aufgelegten Metallteile wurden als Spurenträger sichergestellt und werden kriminaltechnisch untersucht.Bild: Bundespolizei
Die aufgelegten Metallteile wurden als Spurenträger sichergestellt und werden kriminaltechnisch untersucht.Bild: Bundespolizei

Am 04.03.2018 gegen 08.47 Uhr entdeckte ein Triebfahrzeugführer (m. 40) eines Güterzuges auf der Fahrt von Hamburg in Richtung Lübeck zwei Personen (vermutlich Jugendliche) direkt an den Bahngleisen im Bereich der Höltigbaumbrücke. Bei ca. 110 km/h leitete der Lokführer umgehend eine Schnellbremsung ein. Die beiden Personen konnten das Gleis noch vor einem Zusammenprall queren und flüchteten in unbekannte Richtung. Umgehend wurden über die Notfallleitstelle der DB die entsprechenden Gleise gesperrt und die Bundespolizei informiert. Zwei Streifenwagenbesatzungen erreichten mit Sonder- und Wegerechten den Einsatzort.

Fahndungsmaßnahmen nach den beiden Personen verliefen ergebnislos. Bei der umfangreichen Streckenabsuche entdeckten Bundespolizisten unterhalb der Brücke drei auf den Schienenköpfen aufgelegte Metallteile. Diese wurden nach Abschluss der Tatortarbeit als Spurenträger sichergestellt und werden kriminaltechnisch untersucht.

Für die Einsatzmaßnahmen mussten die entsprechenden Bahnstrecken für rund eine Stunde gesperrt werden. Über Betriebsstörungen im Bahnverkehr können von der Bundespolizei keine Angaben gemacht werden. Sachdienliche Zeugenhinweise werden von der Einsatzzentrale der Bundespolizeiinspektion Hamburg (Telefon-Nr.: 040-6699505 555) aufgenommen.

Die weiteren Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen Unbekannt werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg (ots)

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