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Kultusminister fordern mehr Anerkennung für Lehrer

Archivmeldung vom 13.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Die Kultusministerkonferenz (KMK) appelliert angesichts des schlechten Images des Lehrerberufs in Deutschland für mehr Anerkennung. "Lehrer erbringen tagtäglich Höchstleistungen im Unterricht und danach. Das muss in der Öffentlichkeit stärker gewürdigt werden, denn mit diesem Beruf geht eine ungeheuer große Verantwortung einher", sagte KMK-Präsident Helmut Holter dem "Handelsblatt".

Anlass ist der `Global Teacher Status Index` der britischen Varkey Stiftung, wonach nur 20 Prozent der Deutschen ihr Kind ermutigen würden, Lehrer zu werden, berichtet die Zeitung weiter. Demnach habe der Lehrerberuf in Deutschland auch das schlechteste Image in ganz Europa – direkt hinter Großbritannien mit 23 Prozent. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, zeigte Verständnis dafür, dass der Lehrerberuf in Deutschland ein ausgesprochen schlechtes Image habe: "Das ist angesichts der schlechten Rahmenbedingungen, der generellen Überforderung vieler Lehrer nicht überraschend", sagte Meidinger dem "Handelsblatt".

Das erschwere natürlich auch den Kampf gegen den Lehrermangel, denn solche Berichte wirkten abschreckend. Für die Studie wurden 35.000 Erwachsene in 35 Ländern im Alter von 16 bis 64 Jahren befragt sowie 5.500 Lehrer im aktiven Dienst. Weltweit liegt Deutschland demnach beim Gesamtindex zum Lehrer-Image, in das mehrere Indikatoren einflossen, mit 33 Punkten auf Platz 21 - den höchsten Respekt genießen Lehrer in China und Malaysia (100 und 93 Punkte), am geringsten ist er in Brasilien, Israel und Italien mit 1, 7 und 14 Punkten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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