Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Vermischtes "Die Corona-Krise trifft die Ärmsten besonders"

"Die Corona-Krise trifft die Ärmsten besonders"

Freigeschaltet am 14.10.2020 um 10:15 durch Andre Ott
Gürtel enger schnallen, Sparen, Armut (Symbolbild)
Gürtel enger schnallen, Sparen, Armut (Symbolbild)

Bild: Fionn Große / pixelio.de

Seit der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus beobachten die Tafeln eine neue Hilfsbedürftigkeit in Deutschland. Außerdem stellt die Krise die bundesweit mehr als 940 ehrenamtlichen Ausgabestellen selbst vor große Herausforderungen. REWE ist seit 1996 Partner der Tafeln.

Der Handelskonzern unterstützt auf vielfältige Weise die Hilfe für Menschen, deren Haushaltsbudget oft nicht mal ausreicht, um die Grundversorgung mit Lebensmitteln zu decken. So auch ab dem kommenden Montag, 19. Oktober: Mit den Aktionswochen "Gemeinsam Teller füllen. Wir helfen vor Ort!" laden bundesweit mehr als 3.600 REWE- und nahkauf-Märkte sowie der REWE Onlineshop Kunden dazu ein, eine Tüte mit lang haltbaren Nahrungsmitteln zu kaufen, die dann der örtlichen Tafel zu Gute kommt. Die Kundenspenden werden abschließend von REWE bundesweit um 40.000 Tüten mit Waren aufgestockt.

"Aktuell fragen Menschen die Unterstützung der Tafeln nach, die vorher nicht auf externe Hilfen angewiesen waren. Das sind Menschen, die aufgrund der Corona-Pandemie, ihren Job oder Nebenjob verloren haben. Selbstständige, deren Existenz aufgrund von wegbrechenden Aufträgen auf dem Spiel steht oder Menschen, die aufgrund der Krise in Kurzarbeit sind. Gleichzeitig zeigt sich, dass Menschen, die bereits vor der Corona-Pandemie zu den Tafeln kamen, momentan nicht erreicht werden. Vor allem ältere Menschen, die ein Viertel der Tafel-Kundschaft ausmachen, nehmen das Angebot der Tafeln aus Angst vor Ansteckung aktuell nicht wahr. Daher haben wir neue Ausgabemodelle entwickelt wie Lieferdienste für Risikogruppen, die Verlagerung der Lebensmittelausgabe ins Freie oder das Vorpacken von Lebensmitteltüten", erklärt Jochen Brühl, Vorsitzender der Tafel Deutschland e.V., die aktuelle Situation. "Vor diesem Hintergrund sind wir sehr dankbar für die Tüten-Aktion von REWE und nahkauf. Sie ermöglicht jedem Einzelnen, schnell und einfach zu helfen. Wir bedanken uns schon jetzt bei jedem Tüten-Spender."

"Wann, wenn nicht in diesem Jahr, zeigt die traditionelle REWE-Tafelaktion, wie wichtig das Engagement für die Tafeln in Deutschland ist. Denn die Corona-Krise trifft die Ärmsten besonders. Die Tafeln sind daher auf zusätzliche Hilfe angewiesen, um die wachsende Kundenzahl zu unterstützen", sagt Peter Maly, der bei REWE als Geschäftsführer für den Vertrieb verantwortlich ist. "Wir bei REWE sind überzeugt: Wenn jeder mitmacht, können wir die Situation von vielen Bedürftigen in Deutschland verbessern. Als einer der führenden Lebensmittelhändler wissen wir um unsere Verantwortung und unterstützen die Tafel Deutschland auch in dieser besonders schwierigen Zeit sehr gerne. Mit der Tafel-Kooperation möchten wir einen Beitrag dafür leisten, sozialer Ausgrenzung innerhalb unserer Gesellschaft entgegenzuwirken, dafür das Miteinander zu stärken und Solidarität vorzuleben."

Bei der bis zum 1. November andauernden Hilfsaktion stehen lang haltbare Lebensmittel im Fokus, die besonders dringend benötigt werden. Dafür haben die Supermärkte sowie der REWE Onlineshop in Absprache mit der Tafel Deutschland Papiertüten mit jeweils sechs entsprechend ausgewählten Artikeln gepackt. Der Inhalt: Reis, Spaghetti-Gericht mit Tomaten, vegetarische Tortelloni, Tomatencremesuppe, Nuss-Nougat-Creme und Kekse - zusammen mehr als zweieinhalb Kilogramm Lebensmittel für Bedürftige. Diese können die Kunden für 5 Euro kaufen und im Markt der lokal kooperierenden Tafel zur Verfügung stellen. Alternativ dazu können die Kunden auch Produkte ihrer Wahl im Markt an der vorgegebenen Stelle abgeben, damit auch diese von ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeitern abgeholt und an Bedürftige verteilt werden können. Darüber hinaus spendet die soziale Marke "share" für jedes ihrer Lebensmittelprodukte, das in diesen zwei Wochen bei REWE verkauft wird, einen Anteil an die Tafel Deutschland. REWE selbst stockt das Spendenergebnis seinerseits um 40.000 Tüten mit gewünschten Artikeln auf. Ziel ist es, nach den zwei Wochen Lebensmittel im Wert von mehr als zwei Millionen Euro übergeben zu können.

REWE gehört zu den Tafel-Unterstützern der "ersten Stunde". Seit 1996 stellen täglich bundesweit REWE-Märkte und -Lager den nächstgelegenen Tafeln kostenlos Lebensmittel zur Verfügung, die nicht mehr verkauft, aber dennoch bedenkenlos verzehrt werden können. Hinzu kommen finanzielle Spenden sowie die Organisation und Durchführung von Aktionen unter Beteiligung der Kunden. Allein durch die seit 2009 jährlich durchgeführten Tafel-Aktionswochen konnten bisher zusätzlich Lebensmittelspenden im Wert von knapp 18,5 Millionen Euro den Ausgabestellen bereitgestellt werden. Geschätzte 3,7 Millionen Tafel-Kunden profitierten bisher davon.

Quelle: REWE Markt GmbH (ots)


Videos
Für wen sind landesweit Internierungslager in Kanada geplant?
Für wen sind landesweit Internierungslager in Kanada geplant?
Die Wahrheit über Impfstoffe - Del Bigtree im Gespräch
Die Wahrheit über Impfstoffe - Del Bigtree im Gespräch
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte nahe in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige