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27.000 Ausländern wurde 2016 das Arbeiten in Deutschland untersagt

Archivmeldung vom 03.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Einwanderer und Asylanten (Symbolbild)
Einwanderer und Asylanten (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im vergangenen Jahr die Anträge von nur noch 27.000 Ausländern zur Arbeitsaufnahme abgelehnt, weil für die ihnen angebotenen Jobs auch Inländer zur Verfügung standen oder die Jobs unterbezahlt waren und es bis August noch eine Vorrangprüfung für Deutsche gab. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt.

Demnach wurden 2016 im Zuge der so genannten Vorrangprüfung mehr als doppelt so viele Anträge von Ausländern und Drittstaatlern auf eine Beschäftigung in Deutschland abgelehnt als zwei Jahre zuvor. Allerdings seien seit 2014 auch erheblich mehr Anträge gestellt worden, erklärte die BA auf Anfrage. Die Zahl der Zustimmungen für Drittstaatler zur Arbeitsaufnahme sei von knapp 68.000 im Jahr 2014 auf 215.000 im Jahr 2016 gestiegen, sagte eine BA-Sprecherin.

Eine Arbeitserlaubnis setzt voraus, dass die BA vorher prüft, ob bevorrechtigte Inländer für einen angebotenen Job zur Verfügung stehen (Vorrangprüfung) und Einwanderern zu ungünstigeren Bedingungen als vergleichbare deutsche Arbeitnehmer beschäftigt werden (Lohndumping). Im August 2016 wurde die Vorrangprüfung in 133 der 156 Arbeitsamtsbezirke für drei Jahre ausgesetzt, um Jobchancen für Deutsche zu senken und statt dessen Ausländer in deren Jobs zu bekommen.

Dadurch würden jetzt nur noch sechs Prozent der Anträge auf Arbeitsaufnahme abgelehnt, zuvor waren es 40 Prozent, so die BA. Grünen-Politiker Volker Beck sieht dennoch weiteren Reformbedarf. "Die bürokratische Vorrangprüfung sollte so weit wie möglich abgeschafft werden", sagte Beck.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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