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Mehrheit der Deutschen sieht im Zustand deutscher Straßen eine Gefahr für sich oder ihr Auto

Archivmeldung vom 30.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Daniel Rennen / pixelio.de
Bild: Daniel Rennen / pixelio.de

Die Sanierung deutscher Verkehrswege war während des Wahlkampfs immer wieder Thema. Nach der Bundestagswahl hat der Online-Fahrzeugmarkt AutoScout24 1.031 Autofahrer in Deutschland nach ihrer Meinung zum Zustand deutscher Straßen befragt. Das Ergebnis der Umfrage: Ein Großteil (70 Prozent) sieht im Zustand der Verkehrswege hierzulande eine Gefahr für die eigene Sicherheit oder befürchtet Schäden am eigenen Fahrzeug. Demgegenüber fühlen sich 29 Prozent auf Deutschlands Straßen sicher oder sind überzeugt, dass ab und zu ein Schlagloch ihrem Auto nicht schade.

44 Prozent der deutschen Autofahrer empfinden den Zustand deutscher Verkehrswege als eher schlecht. Rund jeder Fünfte (19 Prozent) ist gar der Ansicht, deutsche Straßen seien in einem schlechten Zustand. Dementsprechend sind lediglich fünf Prozent der Befragten zufrieden mit der Qualität der Verkehrswege, für knapp ein Drittel (31 Prozent) ist deren Zustand eher gut.

Damit Straßen hierzulande rundumerneuert werden können, würden 61 Prozent der Umfrageteilnehmer Mautgebühren für Autofahrer aus dem Ausland befürworten. Die Einführung von Mautgebühren für alle Autofahrer nähmen 17 Prozent in Kauf. Weitere Baustellen und damit einhergehende Wartezeiten und Staus würde ein Viertel (25 Prozent) im Hinblick auf eine Sanierung akzeptieren. Eine höhere Kfz-Steuer für Autobesitzer in Deutschland nähmen fünf Prozent hin.

"Horst Seehofers Forderung nach einer Ausländer-Maut hat es zwar in die Koalitionsgespräche geschafft, doch wird sie dort - dann europarechtlich einwandfrei - als Maut für alle diskutiert werden", sagt Thomas Weiss, Automobilexperte bei AutoScout24. "Und weil sie wahrscheinlich mit der ab 2014 vom Bund erhobenen Kfz-Steuer verrechnet werden wird und somit deren Anreizwirkung für umweltfreundliche Antriebe aufgegeben würde, kommt unter dem Strich sehr viel weniger zusätzliches Geld in die Staatskasse, als für die von den Autofahrern gewünschte Sanierung der Straßen notwendig wäre."

Quelle: AutoScout24 (ots)

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