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Deutschland fliegt nicht

Archivmeldung vom 29.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Abflugterminal am Frankfurter Flughafen (Symbolbild)
Abflugterminal am Frankfurter Flughafen (Symbolbild)

Bild: Screenshot Youtube Video: "Terminalbeschilderung Frankfurt Airport" / Eigenes Werk

Im Rahmen der 300. Montagsdemo in Terminal 1 des Frankfurter Flughafens - Deutschlands größtem Drehkreuz mit ca. 35% Inlandsflügen - erfolgt am 11. November ab 18:40 Uhr der Kampagnenstart "Deutschland fliegt nicht".

In der 1. Aktionswoche von Montag, den 10. Februar bis Sonntag, den 16. Februar 2020 sollen möglichst viele Menschen dem Aufruf folgen, gemeinsam am Boden bleiben und auf ihre privaten und geschäftlichen Inlands-/Kurzstreckenflüge verzichten. Die gemeinnützigen Vereine Gegenwind 2011 Rhein-Main e.V., Stop-Fluglaerm.de e.V. und die Initiative Klima-, Umwelt- und Lärmschutz im Luftverkehr e.V. rufen als Initiatoren zur Teilnahme an der ersten bundesweiten Mitmach-Kampagne gegen Inlands-/Kurzstreckenflüge auf. Ihr Appell richtet sich an die menschliche Vernunft, er soll zum Nachdenken anregen und helfen, Gewohnheiten zu ändern. Bereits zu Beginn haben sich weitere Vereine und Verbände der Initiative angeschlossen.

Der Aufruf, für 7 Tage auf alle Inlands-/Kurzstreckenflüge zu verzichten, geht auch an Unternehmen, Verbände, Institutionen und die Politiker aller Parteien. Prominente Meinungsbildner wie Joko Winterscheidt und Britta Steffen haben sich bereits in der Presse dazu bekannt, innerhalb Deutschlands nicht mehr fliegen zu wollen. Die aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanzierte Kampagne ist so angelegt, dass jeder bei "Deutschland fliegt nicht" mitmachen und seine Stimme ab dem 11.11.2019 online abgeben kann.

"Wir werden auf dem Frankfurter Flughafen darüber hinaus vorstellen, wann, wo und wie die Aktion bis zum Februar 2020 Deutschlands Flughäfen und Städte erreicht sowie zahlreiche Prominente und Meinungsbildner gewinnt. Indem viele Menschen mitmachen und nicht fliegen, erreichen wir effektiv mehr, als auf Verbote, Verordnungen und Gesetze zu warten", so Rolf Fritsch, einer der Initiatoren von Gegenwind 2011. "Nachhaltig fliegen, heißt nicht fliegen. Schon seit Konfuzius ist "Gemeinsam-Nix-Tun" ein starkes, überparteiliches und erprobtes Instrument", ergänzt Dr. Hans-Peter Huppert, Philosoph und Autor ("Die Sünden der Nachhaltigkeit").

Nach dem Auftritt des Mainzer Kabarettisten und Entertainers Lars Reichow ("Nicht um jeden Preis") folgt der Startschuss für "Deutschland fliegt nicht". Zeitgleich geht die Webseite www.deutschland-fliegt-nicht.de online. Enthüllt wird das "Gemeinsam-Nix-Tun" Sofa, auf dem bereits im Frankfurter Flughafen die ersten Nichtflieger ins Bild gesetzt werden. Danach steht das Sofa für regionale Mitmach-Aktionen den Unterstützern zur Verfügung und wird im Januar 2020 vor dem BER, am Brandenburger Tor und dem Kanzleramt in Szene gesetzt. Bis zur 1. Aktionswoche 2020 werden bunte "Deutschland fliegt nicht" Fanschals" in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit sorgen.

"Deutschland fliegt nicht" am Times Square in New York Die internationale Ankündigung der Kampagne "Deutschland fliegt nicht" findet bereits in der nächsten Woche am Times Square in New York statt. Die Schaltung erfolgt auf dem Reuters-Display, einem der größten digitalen Screens der Welt.

Quelle: gegenwind2011 Rhein-Main e.V. (ots)


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