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Lime-Chef wirbt um Verständnis für E-Scooter

Archivmeldung vom 19.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Lime E-Scooter
Lime E-Scooter

Foto: Malhal
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Präsident des E-Scooter-Anbieters Lime, Joe Kraus, hat für mehr Verständnis für E-Scooter geworben. "Bei Scootern sind wir noch in einer sehr frühen Phase. Je länger es ein Fortbewegungsmittel gibt, desto mehr entwickeln Menschen eine Mischung aus Regeln, Infrastruktur und Normen. Niemand will ein zugemülltes Stadtbild", sagte Kraus der "Welt am Sonntag".

Zuletzt hatten die Elektro-Tretroller für Kritik gesorgt, weil sie vermehrt für Unfälle sorgen und in Städten unsauber geparkt werden. Künftig wolle der Lime-Chef sicherstellen, dass "sie im Stadtbild nicht auffallen". Dafür komme es auf ein ausgewogenes Verhältnis "aus Infrastruktur und Hinweisen der Hersteller an, wie man sich korrekt verhält". Als "wichtigste Bitte" wandte sich Kraus an die deutschen Lime-Kunden: "Bitte parkt Eure Scooter vernünftig", so der Lime-Chef. Zugleich verteidigte sich der frühere Google-Manager gegen weitere Kritik an seinem Unternehmen. Mit kurzen Nutzungszyklen wird E-Scootern vorgeworfen, kein nachhaltiges Mobilitätsangebot darzustellen.

"Die gesamte Industrie muss dazu beitragen, dieses Problem zu lösen", sagte Kraus. Elektro-Tretroller würden aktuell 50 Prozent weniger CO2 produzieren als Pkw, wiegten aber nur ein Achtzigstel eines Autos. "Wir sollten uns nicht darüber freuen, dass sie trotzdem noch halb so viel CO2 verursachen", so der Lime-Chef we iter. Als weitere Ziele gab er höhere Recycling-Quoten für die Roller aus. "Wir müssen diese Quote unbedingt auf 100 Prozent erhöhen", sagte Kraus der "Welt am Sonntag". Zudem experimentiere das Unternehmen mit der Nutzung von Elektrofahrzeugen, die E-Scooter in Städten nachts zum Laden einsammeln. Sobald Lime diese Herausforderungen gelöst hat, verfolgt Kraus ehrgeizigere Ziele. Langfristig "können wir einen Börsengang anvisieren", so der Unternehmenschef. In den meisten Märkten sei Lime bereits profitabel, aber nicht überall. Die momentane Marktlage sei für das Unternehmen aber ein "guter Ausgangspunkt für die weitere Expansion".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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