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Kriminologe: Staatsanwälte müssen Kirche kontrollieren

Archivmeldung vom 12.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
"Die Heilige Kirche" hatte schon immer ein Händchen für Geldgeschäfte, auch Jesus mußte Geldmacher aus dem Tempel werfen (Symbolbild)
"Die Heilige Kirche" hatte schon immer ein Händchen für Geldgeschäfte, auch Jesus mußte Geldmacher aus dem Tempel werfen (Symbolbild)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Kriminologe Christian Pfeiffer hat die deutschen Staatsanwaltschaften aufgefordert, aktiv gegen die Vertuschung des Missbrauchs in der katholischen Kirche vorzugehen. "Wieso gab es seit 2010 nicht zahlreiche Hausdurchsuchungen in deutschen Bistümern zu den Inhalten der sogenannten Giftschränke?", schreibt er in der "Zeit".

Und weiter: "Wieso leiteten Staatsanwälte keine polizeilichen Ermittlungen gegen Bistümer ein? Warum reichten all die Berichte der Opfer und die Hinweise auf Aktenvernichtungen nicht für Durchsuchungsanordnungen?" Der ehemalige Justizminister des Landes Niedersachsen kritisiert die deutsche Justiz: Sie sei "mit den Kirchen so umgegangen, wie man eine Kirche betritt - leise, respektvoll, auf Zehenspitzen."

Er warnte: "Diese Leisetreterei muss aufhören!" Die Machtprobe, ob ein Staatsanwalt an den bischöflichen Giftschrank gelange, stehe noch aus. Pfeiffer selbst wollte im Jahr 2011 den sexuellen Missbrauch und seine Vertuschung in deutschen Diözesen systematisch erforschen. In der "Zeit" beklagte er massive Widerstände aus den Bistümern.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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