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Bischof Bätzing schreibt Muslimen zum Fastenmonat Ramadan 2021

Archivmeldung vom 12.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bischofswappen von Georg Bätzing. Der Wahlspruch Congrega in unum – „Führe zusammen“
Bischofswappen von Georg Bätzing. Der Wahlspruch Congrega in unum – „Führe zusammen“

Foto: I, SajoR
Lizenz: CC BY-SA 2.5
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Zum morgen beginnenden Fastenmonat Ramadan hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, den Muslimen in Deutschland eine Grußbotschaft übermittelt.

Darin sendet er im Namen der deutschen Bischöfe und der Katholiken in unserem Land Segenswünsche: "Das Fasten bietet gläubigen Menschen die Möglichkeit, den gewohnten Alltag zu unterbrechen, sich zu überprüfen und sich neu auf Gott auszurichten. Gleichzeitig ist die Zeit des Fastens auch eine Zeit der Gemeinschaft - im familiären wie im öffentlichen Bereich", schreibt Bischof Bätzing.

Er bezieht sich in seiner Grußbotschaft auch auf die derzeitige Situation: "In der Pandemie müssen wir jedoch auf viele vertraute und liebgewonnene Traditionen verzichten. Besonders schmerzlich ist dabei der Verzicht auf zwischenmenschliche Begegnungen, auf Gelegenheiten des Dialogs und der Gemeinschaft. Weder die Festtage noch die Zeiten des Alltags sind so wie wir sie kennen. Diese Erfahrung verbindet Christen und Muslime in unserem Land. Doch uns verbindet auch die Hoffnung auf bessere Zeiten." Bischof Bätzing betont, dass Hoffnung ein Markenzeichen des gläubigen Menschen zu sein scheine, der auch angesichts von Krankheit und Leid nicht verzagen müsse. "Gemeinsam können Christen und Muslime Zeugen der Hoffnung sein: indem wir Werkzeuge des Friedens und der Gerechtigkeit werden, indem wir im Nächsten unseren Bruder und unsere Schwester erkennen."

Bischof Bätzing erinnert in seinem Schreiben an den Appell von Papst Franziskus bei seiner Reise in den Irak. Dieser hatte die Irakerinnen und Iraker der unterschiedlichen Religionen mit deutlichen Worten ermutigt, sich gegenseitig als Geschwister zu betrachten und die Gewalt zu überwinden. "Die Besinnung auf die Ursprünge unseres Glaubens an den einen Gott, dem auch Abraham schon vertraute, kann uns dabei helfen, uns gegenseitig als Schwestern und Brüder zu entdecken - allen Unterschieden und Schwierigkeiten zum Trotz", so Bischof Bätzing.

Quelle: Deutsche Bischofskonferenz (ots)

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