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Besetzer in Berlin-Kreuzberg dürfen bis zum 14. Oktober bleiben - Verhandlungen mit Eigentümer

Archivmeldung vom 11.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Blick auf den Kreuzberg mit Wasserfall aus der Großbeerenstraße, 2007
Blick auf den Kreuzberg mit Wasserfall aus der Großbeerenstraße, 2007

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Räumungsfrist für das besetzte Haus in der Großbeerenstraße 17a in Berlin-Kreuzberg ist verlängert worden. Das bestätigten sowohl die an der Besetzung beteiligten Aktivisten, wie auch die Grünen-Abgeordnete Katrin Schmidberger auf Anfrage der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland". Bei einem zweiten Treffen am Montag zwischen Hauseigentümer, Aktivisten und Schmidberger, war die bereits am Samstag ausgehandelte Räumungsfrist von einer Woche bis zum 14. Oktober verlängert worden.

In dieser Zeit sollen Verhandlungen zwischen der sogenannten Hausprojektgruppe, wie sich die Besetzer nennen, und dem Hauseigentümer "Aachener Siedlungs-und Wohnungsgesellschaft mbh" zur Raumnutzung stattfinden. In einem ersten Nutzungsvertrag war den Aktivisten zugesichert worden, die Räumlichkeiten einer leerstehenden Wohnung im ersten Stock zu nutzen. Für die Räume sollen in den kommenden Tagen Schlüssel ausgehändigt werden.

"Es ist sehr erfreulich, dass sich der Eigentümer derart kooperativ und gesprächsbereit zeigt und bereit ist, Verhandlungen in Ruhe zu ermöglichen", sagte Schmidberger dem "nd". Insgesamt beschrieb sie das Treffen zwischen Aktivisten und Wohnungsgesellschaft am Montag als offen und konstruktiv. "Der Eigentümer hat in Aussicht gestellt, dass er durchaus bereit wäre, auf die Bedarfe des Kiezes einzugehen. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg."

Am Samstag hatten Aktivisten Wohnungen in dem seit Jahren leer stehenden Haus besetzt. 50 bis 60 Menschen protestierten laut Polizeiangaben vor dem Haus angesichts der Wohnungsnot in Berlin mit ständig steigenden Mieten gegen Leerstand. Die Grünen-Abgeordnete hatte zuvor öffentlich Verständnis für Besetzungen gezeigt und zwischen den Parteien vermittelt.

Quelle: neues deutschland (ots)

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