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Focus: Im Süden Deutschlands verunglücken die wenigsten Kinder bei Verkehrsunfällen

Archivmeldung vom 17.12.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: rudolf ortner / pixelio.de
Bild: rudolf ortner / pixelio.de

Im Norden, Osten und Westen Deutschlands verunglücken deutlich mehr Kinder im Straßenverkehr als im Süden. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf den aktuellen Kinderunfall-Atlas der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Die noch unveröffentlichte Studie analysiert sämtliche Unfälle zwischen 2006 und 2010, bei denen Kinder verletzt oder getötet wurden. Insgesamt verunglückten in diesem Zeitraum bundesweit 160.000 Kinder.

Die gefährlichsten Großstädte sind laut "Focus" Bremen und Hannover. Dort kamen jeweils 3,35 Unfälle auf 1.000 Kinder. Weitere Risiko-Metropolen sind Hamburg, Köln und Düsseldorf. Am besten schnitt Leipzig mit 2,23 Unfällen je 1.000 Kinder ab, gefolgt von München, Frankfurt am Main, Stuttgart und Berlin.

Im Vergleich der Landkreise und kreisfreien Städte ergeben sich deutliche Unterschiede. Die Unfallhäufigkeit schwankt laut "Focus" zwischen 1,5 (Landkreis Südwestpfalz) und 5,67 (Neumünster) Kinder je 1.000 der Altersgruppe. Somit ist in manchen Regionen das Unfallrisiko fast vier Mal höher als in anderen.

Als Fußgänger verunglücken Kinder besonders häufig in Nordrhein-Westfalen, während sie als Radfahrer in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg besonders gefährdet sind.

Als Mitfahrer in Autos verunglücken die meisten Kinder in ländlichen Regionen Bayerns und den neuen Ländern.

Im Vergleich zur ersten Studie (Untersuchungszeitraum 2001 bis 2005) zeigt sich laut "Focus", dass die Zahl der Kinderunfälle insgesamt zurückgeht. Besonders im Osten hat sich die Lage verbessert. In der Mitte und im Süden Deutschlands ist die Unfallhäufigkeit ebenfalls meist rückläufig, wobei es auch hier Regionen gibt, in denen überdurchschnittlich viel passiert, etwa in Speyer, Rosenheim (Stadt), Bayreuth und Erlangen.

Die Unfallursachen wurden in der Studie nicht untersucht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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