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unicensus kompakt: Wohnsituation der Studenten weiterhin kritisch

Archivmeldung vom 17.12.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Sebastian Bernhard  / pixelio.de
Bild: Sebastian Bernhard / pixelio.de

Auch mehrere Wochen nach Semesterstart bleibt die Wohnsituation vieler Studenten kritisch. Dies ergab der aktuelle "unicensus kompakt", bei dem bundesweit rund 1.000 Erstsemester durch das Beratungsdienstleistungsunternehmen univativ befragt wurden. Insgesamt zeigte sich knapp die Hälfte (49%) der Studienanfänger unzufrieden mit ihrer aktuellen Wohnsituation. Besonders dramatisch: Mehr als fünf Prozent hausen noch immer in Notunterkünften. Da verwundert nicht, dass sich viele ins Nest der Eltern flüchten: Beinahe jeder sechste (15%) wohnt - entgegen der persönlichen Präferenz - (wieder) Zuhause.

Auf der anderen Seite der Skala haben über ein Drittel (36%) der Studenten ihre Wunschbleibe gefunden. 28 Prozent sind zwar fündig geworden - jedoch nicht ohne Kompromisse einzugehen: Ihr Domizil ist überteuert (15%) oder zu weit vom Studienort entfernt (13%).

"Die Ergebnisse bestätigen unsere Vermutung und zeigen, dass sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt noch immer nicht entspannt hat", so Olaf Kempin, Geschäftsführer der univativ GmbH &Co. KG, "auch wenn das Spektrum der Antworten von 'Bahnhofsmission' bis zur eigenen Immobilie reicht: die Gesamtsituation bleibt unbefriedigend".

Dabei fallen große Unterschiede zwischen den Hochschulstädten auf: Spitzenreiter in Sachen "Wunschbleibe" sind Wuppertal, Dortmund und Mannheim; die meisten Klagen wegen zu hoher Kosten kommen aus München, Köln, Bonn und Koblenz. Die weitesten Anreisen nehmen die Münsteraner in Kauf, ins Hotel Mama kehren am ehesten die Darmstädter und Düsseldorfer zurück. Der Anteil an Notquartieren dagegen ist in Köln und Mannheim am höchsten.

Quelle: univativ GmbH & Co. KG (ots)

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