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Massenhaft Beschwerden bei der Bundeswehr

Archivmeldung vom 22.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hellmut Königshaus
Hellmut Königshaus

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Gemessen an der Zahl der Soldaten werden in diesem Jahr voraussichtlich so viele Beschwerden wie noch nie an den Wehrbeauftragten des Bundestags gehen. "Wir liegen jetzt ungefähr 20 Prozent über dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres - und das, obwohl die Bundeswehr noch einmal kleiner geworden ist", sagte der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus der "Süddeutschen Zeitung". Im Vorjahr seien es noch ungefähr 200000 Soldaten gewesen, nun seien es etwa 185000 Soldaten. "Wenn ich das mit einrechne, fällt der Anstieg noch erheblicher aus."

Ungefähr zehn Prozent der Eingaben beziehen sich nach Angaben von Königshaus auf eine Problematik mit der Beihilfe-Abrechnung für Angehörige von Soldaten, die auch ehemalige Soldaten betrifft. Seit einiger Zeit bleiben sie auf Rechnungen von Ärzten, Apotheken oder Krankenhäusern sitzen, zwischenzeitlich hatte sich eine hohe fünfstellige Zahl von Anträgen angestaut. Königshaus forderte, die Bundeswehr attraktiver zu machen, damit sie angesichts des demografischen Wandels mit anderen Arbeitgebern um junge Menschen konkurrieren könne.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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