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Fitnessgeräte im Dezember 2020 um 13,1 % teurer als im Vorjahresmonat

Archivmeldung vom 19.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Eigenes Werk /OTT

Training im eigenen Wohnzimmer statt außer Haus - in der Corona-Pandemie suchen die Menschen nach Alternativen zum Sport in geschlossenen Fitnessstudios und Vereinen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhten sich die Preise für Fitnessgeräte im Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,1 % - und das trotz des zum 1. Juli 2020 gesunkenen Mehrwertsteuersatzes.

Zum Vergleich: Die Veränderungsrate des Verbraucherpreisindex insgesamt lag im Dezember 2020 bei -0,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Wer trotz geschlossener Fitnessstudios weiter trainieren wollte, konnte - auch online - Fitnessgeräte für zu Hause kaufen. Bereits während des ersten bundesweiten Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 kletterten die Preise für Heimtrainer, Laufband und Co ungewöhnlich stark nach oben. In den Sommermonaten gingen die Preise für Fitnessgeräte leicht zurück, lagen aber immer noch deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Im Jahresdurchschnitt 2020 lagen die Preise für Fitnessgeräte um 7,9 % über dem Vorjahr.

Insgesamt gehörten Heimtrainer wie beispielsweise Ergometer, Laufband, Crosstrainer oder Kraftbank bislang noch nicht zur Standardausstattung der privaten Haushalte in Deutschland. In rund 26 % der privaten Haushalte stand am Jahresanfang 2020 mindestens eines dieser Heimtrainergeräte. In Haushalten, die in ihrem Eigentum wohnten, waren die Geräte mit einem Anteil von 36 % am häufigsten zu finden. Paarhaushalte ohne Kind waren mit einem Anteil von 34 % mit diesen Geräten ausgestattet.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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