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Tausende Flüchtlinge gelten ab Neujahr als volljährig

Archivmeldung vom 29.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Screenshot Youtube Video
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Auf Landkreise und Städte kommen zum Jahreswechsel hohe Kosten für die Betreuung von Flüchtlingen zu: Tausende unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) werden dann volljährig – und fallen damit aus der Jugendhilfe, die von den Bundesländern finanziert wird, wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

Für weitere Betreuungskosten sind die Kommunen zuständig. Viele dieser Flüchtlinge, die 2015 über die Balkanroute und den Brenner ankamen, reisten ohne Papiere. Die Behörden notierten bei der Einreise der Einfachheit halber den 1. Januar 1999 als Geburtstag.

Auf dem Papier werden sie jetzt volljährig. In Bayern sind es 65 Prozent aller dort lebenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, auch in anderen Ländern ist der Anteil hoch. In Bayern fürchten Kommunen und Bezirke für 2017 Mehrausgaben von rund 60 Millionen Euro.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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