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Zeitung: Bacon-Gemälde geht wohl nach Düsseldorf

Archivmeldung vom 15.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Reginald Gray: Portrait Francis Bacon, 1960. Kollektion der National Portrait Gallery, London
Reginald Gray: Portrait Francis Bacon, 1960. Kollektion der National Portrait Gallery, London

Foto: Reginald Gray
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen könnte bald um eine spektakuläre Attraktion reicher sein. Der Unternehmer und Sammler Jürgen Hall wird das dreiteilige Selbstporträt "Three Studies for a Self Portrait" des britischen Malers Francis Bacon, das er am Dienstag bei Sotheby`s für 13,7 Millionen Euro ersteigert hatte, dem Museum in Düsseldorf als Leihgabe anbieten. Er favorisiere die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen als Ausstellungsort für seine jüngste Neuerwerbung, teilte Hall dem "Handelsblatt" mit. Vorausgesetzt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen nimmt das Angebot des Mäzens an.

 Interesse angemeldet an einer Leihgabe hat aber auch ein bedeutendes Museum in London. Hall hütet seine Kunstschätze nicht in seinen vier Wänden. Ihm ist es wichtig, dass sich eine breite Öffentlichkeit an seinen langfristigen Leihgaben erfreuen kann. Bislang begünstigte der Tabakwarengroßhändler aus Mönchengladbach das Kunstmuseum Bonn. In enger Absprache mit dessen Direktor ersteigerte Hall unter anderem 2012 ein fotorealistische Gemälde von Gerhard Richter für 2,8 Millionen Pfund.

Francis Bacon zählt seit Jahren zu den am höchsten bewerteten Künstlern der Contemporary Art. 2008, noch vor der Lehman-Pleite und der Kunstmarkt-Flaute, bezahlte der Oligarch Roman Abramowitsch in New York bei Sotheby`s mit 86,3 Millionen Dollar einen Weltrekordpreis für Bacons wesentlich größeres Triptychon "Prometheus".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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