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EKD-Chef will keine arme Kirche

Archivmeldung vom 13.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Nikolaus Schneider Bild: Joyborg at de.wikipedia
Nikolaus Schneider Bild: Joyborg at de.wikipedia

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland distanziert sich vom Leitbild einer armen Kirche, das Papst Franziskus propagiert. "Wir müssen als Kirche nicht verarmen, um an der Seite der Armen zu stehen", sagte Nikolaus Schneider im Interview mit der Stuttgarter Zeitung. Die Frage, auf Besitz zu verzichten, stehe für die EKD derzeit nicht an. "Wir horten keine Schätze, sondern wir setzen das uns anvertraute Geld ein: für die Verkündigung, für die Bildung, für die Diakonie, für die weltweite Ökumene."

Der 66-Jährige beklagte zudem Unfairness in der Debatte über die Kirchenfinanzen. Der Fall des Limburger Bischofs sei genutzt worden, um dieses ganz andere Thema aufzugreifen. Schneider zeigte sich besonders aufgebracht über die Forderung, die Leistungen des Staates an die Kirche zu beenden: "Die Kirchen sind einmal enteignet worden. Wenn jetzt diese Staatsleistungen einfach gestrichen würden, würden die Kirchen ein zweites Mal enteignet", sagte Schneider. Nach einer aktuellen Übersicht der EKD belaufen sich die Ausgaben der Evangelischen Kirche jährlich auf rund zehn Milliarden Euro. Rund die Hälfte davon wird durch die Kirchensteuer erbracht.

Quelle: Stuttgarter Zeitung (ots)

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