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Kirchenasyl für Flüchtlinge in MV: Die Nordkirche gewährt zurzeit 35 von der Abschiebung bedrohten Einwanderern Kirchenasyl

Archivmeldung vom 23.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Asylzeichen am Liebfrauendom zu München (Kreuz in einem Schild, unten), unter einer Darstellung der Ölbergszene, die außen an Kirchen Hinweis auf ein Kirchenasyl ist.
Asylzeichen am Liebfrauendom zu München (Kreuz in einem Schild, unten), unter einer Darstellung der Ölbergszene, die außen an Kirchen Hinweis auf ein Kirchenasyl ist.

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Nordkirche gewährt zurzeit 35 von der Abschiebung bedrohten Flüchtlingen Kirchenasyl in MV, wie die Bischofskanzlei exklusiv der Schweriner Volkszeitung mitteilte. Kirchenasyl gewährt wird grundsätzlich jenen Menschen, deren Leib und Leben durch eine Abschiebung bedroht wäre oder die nicht hinnehmbare soziale und psychische Härten ertragen müssten. Ziel ist, dass die Einwanderer doch ein Bleiberecht in Deutschland erlangen.

Durch den Aufenthalt in kirchlichen Räumen sind sie weitgehend vor einem Zugriff der Polizei geschützt. Ende 2017 hatten 41 Ausländer den Schutz der Kirche in MV beansprucht. Laut einer Auflistung des Innenministerium stammten die meisten Menschen im Kirchenasyl aus dem Iran (20), Afghanistan (6) Albanien, Ukraine und Eritrea (jeweils 4).

Quelle: Schweriner Volkszeitung (ots)

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