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Brake: Mehrere Verstöße führen zur Festlegung eines Seeschiffes im Braker Hafen

Archivmeldung vom 17.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Poliezi
Bild: Poliezi

Ein unter Antigua & Barbuda fahrendes Seeschiff beschäftigt nunmehr seit Tagen die Wasserschutzpolizei Brake und die Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr.

Nach mehreren Verstößen in Bezug auf die Beladung und einer damit zusammenhängenden Freibordunterschreitung, technischen Mängeln sowie Verkehrsverstößen, ist eine Festhalteverfügung durch die BG Verkehr -Abteilung Schiffssicherheit- bis zur Beseitigung der Mängel verfügt worden. Auch mehrere Sicherheitsleistungen, wegen der vorgenannten Verstöße, sind gegen den Kapitän verhängt worden.

Zunächst begann es in der Nacht zum Freitag mit einem Verholmanöver im Braker Hafen von der Nordpier zur Südpier. Durch den starken Ebbstrom kam das Seeschiff im Zuge seiner Manöver einem ebenfalls dort liegenden Bulkcarrier gefährlich nahe. Danach musste das Kümo bei einem Wendemanöver eine Notankerung durchführen, da erneut die Gefahr bestand mit einem weiteren am Südpier liegenden Seeschiff zu kollidieren. Auch versäumte es der Kapitän dieses Verholmanöver im Vorfeld der Verkehrszentrale in Bremerhaven zu melden.
Am Samstagvormittag wollte das Seeschiff dann mit seiner Ladung (Tierfutter) in Richtung Ägypten auslaufen. Schon nach kurzer Fahrt auf der Weser ist dann der zur Navigation zwingend notwendige Kreiselkompass ausgefallen.

 Da zum Zeitpunkt auch noch Nebel mit Sichtweiten teilweise unter 200m vorherrschte, entschied sich der Lotse die Fahrt abzubrechen und wieder zum Liegeplatz zurück zu kehren. Die darüber erneut informierte Wasserschutzpolizei stellte dann zusätzlich bei der Kontrolle fest, dass das Seeschiff auch deutlich die erforderlichen Freiborde unterschritten hatte, sowie die Stabilität nicht mehr gegeben war. Die Kontrolle der Ladung ergab dann, dass das Seeschiff in der Gänze in den Frachträumen falsch beladen war. Es war deutlich zu viel Tierfutter beladen worden und in den Ballasttanks fehlte das notwendige Ballastwasser, das für die Stabilität zwingend vorgeschrieben war. Des weiteren waren die zu setzenden Getreideschotten nicht eingesetzt worden. Die Folge ist nun das vollständige Löschen der Ladung, bevor das Schiff wieder gem. den Stabilitätsunterlagen beladen werden kann. Die Ermittlungen dauern zurzeit noch an.

Quelle: Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg (ots)

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