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Durchsuchungen bei Kontaktpersonen des Berliner Attentäters

Archivmeldung vom 04.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Peter Hebgen / pixelio.de
Bild: Peter Hebgen / pixelio.de

Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag aufgrund eines Beschlusses des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs in einem Flüchtlingsheim in Berlin die Unterkunft einer Kontaktperson des mutmaßlichen Berliner Attentäters Anis Amri durch Beamte der Bundespolizei und des Bundeskriminalamts durchsuchen lassen.

Bei dem Beschuldigten handele es sich um einen 26 Jahre alten tunesischen Staatsangehörigen, teilte die Behörde am Abend mit. Nach den bisherigen Erkenntnissen habe er Amri spätestens seit Ende 2015 gekannt und noch in zeitlicher Nähe zum Anschlag mit ihm in Kontakt gestanden.

Es bestehe daher der Verdacht, dass der Beschuldigte von den Anschlagsplänen wusste und Amri möglicherweise geholfen habe. Darüber hinaus sei aufgrund eines Beschlusses des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofes eine Wohnung in Berlin durchsucht worden. Dort soll sich ein früherer Mitbewohner Amris aufgehalten haben.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte der Zeuge möglicherweise ebenfalls in zeitlicher Nähe zum Anschlag Kontakt zu Amri, teilte die Behörde weiter mit. Die Durchsuchung diene dazu, weitere Erkenntnisse über das Verhalten Amris vor und nach der Tat zu gewinnen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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