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Impfteams stoßen in Flüchtlingsunterkünften auf spezielle Probleme

Archivmeldung vom 16.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Symbolbild
Symbolbild

Bild: Eigenes Werk /OTT

In norddeutschen Unterkünften für Flüchtlinge stößt die Impfkampagne gegen das Coronavirus auf geringe Resonanz. Impfteams, die Einrichtungen in Niedersachsen aufsuchten, berichten von einer Impfbereitschaft von nur etwa 20 Prozent, schreibt der "Spiegel".

Auch in Schleswig-Holstein lief die Impfkampagne schleppend an. In Aufnahmestellen kursiert unter anderem das Gerücht, geimpfte Asylbewerber könnten leichter abgeschoben werden. "Wir gehen mit Dolmetschern in die Unterkünfte und versuchen, solchen Falschbehauptungen entgegenzutreten", sagte Wolfgang Kossert vom Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge in Neumünster. Ein YouTube-Video eines angeblichen irakischen Doktors macht den Behörden besonders zu schaffen. Darin wird die Lüge verbreitet, dass die Europäer Impfstoffe an Geflüchteten testen wollten. "Wir gehen davon aus, dass sich durch die Aufklärungsarbeit am Ende deutlich mehr als die Hälfte der Impfberechtigten in den Unterkünften doch noch impfen lassen", sagt Kossert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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