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Geißler sieht kaum noch Chancen für Stuttgart 21

Archivmeldung vom 20.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Anti-Stuttgart 21-Aufkleber
Anti-Stuttgart 21-Aufkleber

Der frühere Stuttgart 21-Schlichter Heiner Geißler hat kaum noch Hoffnung für den umstrittenen neuen Bahnhof in Stuttgart. "Ich glaube, dass Stuttgart 21, so wie es jetzt geplant ist, keine Chance mehr hat", sagte Geißler der "Zeit". Der frühere CDU-Generalsekretär und Bundesminister rief die Deutsche Bahn und den Bund als deren Eigentümer dazu auf, andere Konzepte "endlich ernsthaft prüfen" zu lassen.

Der "Alternativradikalismus" der Bahn, wonach Stuttgart 21 entweder gebaut werde oder gar nichts passiere, sei überholt. "Die Zeit der Basta-Beschlüsse ist vorbei."

Geißler appellierte an die Projektpartner, über Stuttgart 21 erst dann endgültig zu entscheiden, wenn Alternativen wie der von ihm selbst vorgeschlagene Kombi-Bahnhof durchgerechnet worden sind. "Dafür sollte man sich etwa ein halbes Jahr Zeit lassen", sagte Geißler. Wenn die Prüfung zu dem Ergebnis komme, dass ein anderer Bahnhof günstiger und leistungsfähiger sei als Stuttgart 21, "muss man den besseren bauen".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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