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Philologenverband: Schüler sollen an Altweiber keine Getränke mit zur Schule bringen

Archivmeldung vom 19.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Gerd Altmann/Carlsberg1988  / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/Carlsberg1988 / pixelio.de

Damit es an den Schulen an Altweiber nicht zu Alkoholexzessen kommt, macht sich der Philologenverband in NRW dafür stark, dass Schüler an den närrischen Tagen keine Getränke mit in die Schule bringen dürfen. Stattdessen sollte die Schule den Schülern an diesen Tagen nicht alkoholische Getränke wie Wasser und Apfelsaft zur Verfügung stellen.

"Damit könnte man verhindern, dass Alkohol zum Beispiel in Thermoskannen trotz Verbots in die Schule geschmuggelt wird", sagte der NRW-Vorsitzende des Philologenverbandes, Peter Silbernagel, der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Mit dieser Maßnahme könnte der Alkoholkonsum an Altweiber in den Schulen zumindest eingedämmt werden. An der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid gibt es an den närrischen Tagen am Eingang Alkoholkontrollen. "Wir schauen nach, ob die Schüler irgendwas Verdächtiges in der Richtung dabei haben. Und im Verdachtsfall gucken wir uns das im Gebäude dann näher an und nehmen das gegebenenfalls an uns", sagt Schulleiter Alfred Himpeler. Diese Kontrollen hätten sich bewährt.

"Wir haben jedenfalls kein Problem mit alkoholisierten Schülern", sagte der Direktor. In Langenfeld wird es an den närrischen Tagen in diesem Jahr erstmals sogenannte Hingucker geben. Das seien Eltern, die sich an den Karnevalstagen die Feiern der Jugendlichen anschauen, aber nicht eingreifen, sagte Ulrich Moenen, zuständiger Fachbereichsleiter der Stadt Langenfeld, der Redaktion. "Sie sollen auch nicht deeskalierende Maßnahmen selbst treffen, sondern nur die Jugendlichen beobachten, und wenn ihnen etwas auffällt, die zuständigen Stellen informieren." Abgeschaut habe man sich die Idee in Skandinavien, wo das Projekt "Nachtraben" heißt und als Erfolg gefeiert wird. Darüber hinaus hat es im Vorfeld Workshops an den Schulen in Langenfeld gegeben, in denen die Folgen von Alkoholmissbrauch thematisiert worden sind und bei denen auch trockene Alkoholiker von ihrer Krankheit berichtet haben.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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